„Für ein Miteinander“ ist das Motto: CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Renate Speer (stehend) stellte mit dem Kandidatenteam das Wahlprogramm von CSU mit Parteifreien im Wörther Klösterl vor. 
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„Für ein Miteinander“ ist das Motto: CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Renate Speer (stehend) stellte mit dem Kandidatenteam das Wahlprogramm von CSU mit Parteifreien im Wörther Klösterl vor. 

Wahlprogramm

CSU Wörth kämpft „für ein Miteinander“

Unter dem Motto „Für ein Miteinander“ steht das Wahlprogramm der Wörther CSU.

Wörth– Aktivitäten für Frauen, Angebote für Senioren und den guten Dialog mit der Landwirtschaft nannte die Wörther CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Renate Speer als Themenschwerpunkte bei der Wahlveranstaltung ihrer Partei im Wörther Gasthaus Klösterl. Dabei wurde das Parteiprogramm vorgestellt, das unter dem Motto „Für ein Miteinander“ steht.

Speer dankte dem anwesenden Landrat Martin Bayerstorfer für seinen Einsatz, eine eigene Kinderabteilung im Erdinger Kreiskrankenhaus ansiedeln zu wollen – eine Versorgung, die Speer als entscheidende Einrichtung wertete.

Querungshilfen, Sicherstellung der Rettungswege, gut ausgebautes Radwegenetz

Bei der Kandidatenvorstellung wurde auf die Verkehrssicherheit eingegangen. Querungshilfen, die Sicherstellung der Rettungswege und ein gut ausgebautes Radwegenetz sah Alke Renger-Kaiser (parteifrei) aus Hörlkofen als wichtige Maßnahmen an. Auch die Überwachung des ruhenden Verkehrs sei sinnvoll.

Für den Finanzexperten und CSU-Gemeinderat Anton Erl, der dem Gremium seit 1984 angehört, ist die transparente und solide Haushalts- und Finanzpolitik die verlässliche Basis einer gut funktionierenden und zukunftsfähigen Gemeinde. Hinsichtlich der Gewerbebetriebe sei eine strukturverträgliche Bauleitplanung umzusetzen.

Handwerksbetriebe und Familienunternehmen sollen wettbewerbsfähig bleiben

Die CSU mit Parteifreien will sich dafür einsetzen, dass die örtlichen Handwerksbetriebe und Familienunternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Deshalb formuliert die Gruppierung in ihrem Programm ein klares Ja zu Standortsicherungsmaßnahmen und Betriebserweiterungen, um Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

Josef Stimmer (parteifrei), der seit acht Jahren im Gemeinderat mitarbeitet, sprach eine Mehrzweckhalle in Hörlkofen als mögliches Ziel an und will sich für den Erhalt des ländlichen Raums starkmachen. CSU-Rat Max Stangl unterstützt die Regionalmarke des Landkreises und will darauf achten, dass die Landwirte bezüglich der Regenwasserkanäle, die sie bereits im Rahmen der Flurbereinigung bezahlt hätten, nicht erneut zur Kasse gebeten würden. Außerdem sei beim Bahnausbau der Lärmschutz das Wichtigste.

Wasserversorgung in kommunaler Hand

Der parteifreie Vollerwerbslandwirt Jakob Auerweck aus Lupperg plädierte dafür, dass die Wasserversorgung in kommunaler Hand bleibe. Bürgernahe Entscheidungen beim Erhalt und Ausbau von Wohnraum, Bauland im Einheimischenmodell sowie neue Wohnungen durch kommunalen wie genossenschaftlichen Wohnungsbau waren weitere Bereiche, die das Kandidatenteam vorstellte. Natur- und Hochwasserschutz sollen in Abstimmung mit der Landwirtschaft erfolgen. Zudem soll die örtliche Interessengemeinschaft zum Hochwasserschutz weiterhin aktiv unterstützt werden. Es sei hier schon „viel Gutes“ erreicht worden, meinte CSU-Mitglied Franz Huber aus Wörth zu deren Engagement.

Zweiter gemeindlicher Kindergarten

Zur Schulthematik positionierte sich Melanie Thaler (CSU). Die Schulsozialarbeit sei als freiwillige Leistung der Gemeinde gut investiert und wichtig. Bei der energetischen Sanierung mit der Umsetzung der „Lernlandschaften“ gelte es, eine finanzierbare Lösung zu finden. Die Umsetzung in mehreren Schritten sei ein guter Ansatz.

Ein zweiter gemeindlicher Kindergarten ist für Markus Buertesch aus Wifling eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. Vorgeschlagen wurde ein Wald- oder ein Bauernhofkindergarten als ergänzendes Betreuungsangebot. Als notwendig erachtet werden ein großes und zweckmäßiges Feuerwehrhaus. Beim geplanten Neubau der Wasserwachthütte findet das vorgelegte Konzept die volle Zustimmung. Der parteifreie Kandidat Christoph Böning kündigte an, dass er sich gerne bei der Überplanung des Hörlkofener Spielplatzes aktiv einbringen möchte. 

Vroni Vogel

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