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Da war das Wetter noch in Ordnung. Später drohte das Fest der Wörther Wasserwacht kurz abzusaufen.

Sommerfest

Land unter beim Fest

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Wörth – Zur Wasserschlacht ist das Sommerfest der Wörther Wasserwacht avanciert. „Den ganzen Tag über hatten wir strahlenden Sonnenschein, viel Badebetrieb am Weiher, es war schwül-heiß und wir waren uns der Gewitterwahrscheinlichkeit wohl bewusst“, berichtet Florian Siegl, Leiter der Ortsgruppe.

Die Entscheidung, das Fest steigen zu lassen, habe man schon zwei Tage vorher fällen müssen, um Speisen und Getränke zu bestellen.

Gab es zu Beginn des Festes am späten Nachmittag noch Sonnenschein, zog schon eine Stunde später für fast zwei Stunden ein Gewitterschauer mit Blitz und Donner über die Feiernden hinweg. Viele Besucher stellten sich in die Verkaufsstände, es wurden Schirme über die Grille gespannt, sogar die Steckerlfische wurden unter einem Zelt weiter gegrillt. „Es regnete aus Eimern. Das Wasser kam von oben, von der Seite und auch von unten wurden unsere Verkaufsstände geflutet“, erzählt Siegl. Doch alle Wasserwachtler hielten tapfer durch, der Verkauf ging weiter – „wir sind ja bei der Wasserwacht und nicht aus Zucker“, sagt der Vorsitzende mit einem Augenzwinkern. Als das Gewitter gegen 20 Uhr vorbei war, haben die Wasserwachtler über Facebook noch mal die Werbetrommel gerührt und schließlich auch das große Johannifeuer entzündet – wenn auch mit einigen Startschwierigkeiten.

Die Werbung zeigte Wirkung: „Es kamen dann noch mal einige hundert Leute, und wir haben bis tief in die Nacht gefeiert“, fasst Siegl zusammen. Er dankt neben den regionalen Lieferanten und Unterstützern auch den treuen Gästen.

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