Die Mitglieder des neu gewählten ÜPWG-Vorstands (v. l.): die Vorsitzenden Bürgermeister Thomas Gneißl und Michael Waldinger, IT-Beauftragtem Florian Siegl, den Beisitzern Tobias Bartl und Hermann Gneißl sowie Schriftführer Andreas Haimmerer.
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Sie stehen mehr als 100 Mitgliedern vor: Die Mitglieder des neu gewählten ÜPWG-Vorstands mit (v. l.) den beiden Vorsitzenden Bürgermeister Thomas Gneißl und Michael Waldinger, IT-Beauftragtem Florian Siegl, den Beisitzern Tobias Bartl und Hermann Gneißl sowie Schriftführer Andreas Haimmerer.

Wahlen bei der ÜPWG

Neuer Vorstand für ein Wörther „Schwergewicht“

Die ÜPWG Wörth hat die 100-Mitglieder-Marke geknackt. Bürgermeister Thomas Gneißl bleibt Vorsitzender der politischen Gruppierung.

Wörth – „Wir haben die angestrebte 100-Mitglieder-Marke überschritten. Damit ist ein Traum wahr geworden“, freute sich Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl, zugleich Vorsitzender der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜPWG), in der Mitgliederversammlung im Gasthaus Klösterl mit Blick auf 104 Mitglieder. Dass die ÜPWG überdies fast die Hälfte des Gemeinderats stelle, sei ein „grandioses Ergebnis“, so Gneißl weiter.

Es sei geglückt, die ÜPWG als „seriöse Marke zu etablieren, ohne aufdringlich zu sein“. Ein „dickes Kompliment“ richtete Gneißl an den IT-Beauftragten Florian Siegl, der für eine zeitaktuelle Internetpräsenz sorge.

Michael Waldinger neuer 2. Vorsitzender

Bei den Neuwahlen wurde Gneißl als ÜPWG-Chef bestätigt. Nachdem sich Stefan Schimmer nicht mehr für den Vizeposten zur Wahl gestellt hatte, wurde Michael Waldinger zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Schatzmeisterin ist wieder Brigitte Kollmannsperger, IT-Beauftragter Siegl und Schriftführer Andreas Haimmerer. Die Beisitzer sind Hermann Gneißl und Tobias Bartl, letzterer als Nachfolger von Helmut Ehrnstraßer, der nicht mehr kandierte. Zum Kassenprüfer bestimmte die Versammlung erneut Gerhard Frühe.

Als eines der Schwerpunktthemen nannte Gneißl den Neubau der Wasserwachthütte und verkündete: „Die Planungen sind angelaufen.“ Auch die weitere Bauland- und Gewerbeentwicklung sei im Fokus, wobei sich die Siedlungsstrukturen veränderten und man hinsichtlich der hohen Bodenrichtwerte neue Wege für bezahlbares Bauen suche. Gneißl wies beim Thema Gewerbe darauf hin, dass die Feinmechanikfirma Gewo eine Erweiterung plane. Hierzu gab es bereits eine Informationsveranstaltung im Hörlkofener Betrieb (wir berichteten).

Dauerbrennerthema: Schulsanierung

Die Gestaltung des Klösterl-Areals wird den Gemeinderat bei einer zweitägigen Klausur-Tagung beschäftigen. Es seien konkrete Meinungen zu entwickeln. Ein „Dauerbrenner“ sei die zukunftsfähige Schulsanierung, mit der die Kommune noch über einen längeren Zeitraum beschäftigt sein werde. Der Ausbau der Kinderbetreuung werde vorangetrieben. Im nächsten Kindergartenjahr soll eine Waldkindergartengruppe eingerichtet werden.

„Die Welt ist verrückt“, kommentierte Gneißl den Trend, immer mehr reglementieren zu müssen, und nannte hier das umfassendes Sicherheitskonzept für den Baggerweiher, das für die nächste Badesaison umzusetzen sei. Ein erster Schritt mit Beschilderungen am Gelände sei bereits erfolgt.

Verstärkt auseinandersetzen müsse man sich auch mit dem Ausbau der Bahnstrecke ABS 38, die konkretere Formen annehme. Die Breitbandversorgung, das Trinkwasserschutzgebiet, der Hochwasserschutz, Naturschutzprojekte, Jugendarbeit, Projekte für Senioren und die Gestaltung des Dorfplatzes in Hofsingelding seien weitere Aufgaben.

Gneißl bezeichnete die ÜPWG als „echtes Schwergewicht im gemeindlichen Miteinander“ und dankte allen Unterstützern und Mitgliedern für ihr Engagement, ihre Energie und ihren Ideenreichtum.

Vroni Vogel

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