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Der Neujahrsempfang im Hörlkofener Rathaus war bestens besucht. Es waren sogar zusätzliche Stühle notwendig, damit jeder einen Platz bekam.

Neujahrsempfang

Ehrenamtliche halten Wörth lebendig

„Aspekte wie Bürgernähe, Transparenz, Vertrauen und Berechenbarkeit spielen für uns eine wichtige Rolle. Schließlich wollen wir, dass unsere Gemeinde eine verlässliche Größe in unserem kommunalen Miteinander ist und bleibt“, sagte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl beim bestens besuchten Neujahrsempfang im Hörlkofener Rathaus.

Hörlkofen– „Aspekte wie Bürgernähe, Transparenz, Vertrauen und Berechenbarkeit spielen für uns eine wichtige Rolle. Schließlich wollen wir, dass unsere Gemeinde eine verlässliche Größe in unserem kommunalen Miteinander ist und bleibt“, sagte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl beim bestens besuchten Neujahrsempfang im Hörlkofener Rathaus.

Gneißl fokussierte in seiner Rede den Blick aufs gemeindliche Leben. Zu den großpolitischen Themen formulierte er lediglich eine kurze Einschätzung: „Die Welt und auch Europa sind 2018 nicht verlässlicher geworden. Instabilität und Verunsicherung scheinen zu mehr oder weniger ständigen Begleitern zu werden.“

Umso wichtiger seien Vereine und Organisationen, die für Stabilität und Planbarkeit stünden. Dieses Fundament sei in der Gemeinde „nach wie vor intakt“. Wörth sei eine lebendige Kommune, in der das Vereinsgefüge gut funktioniere. Das sei ein Verdienst der Ehrenamtlichen, die „anschieben“ und für ein „bunt gemischtes, attraktives Jahresprogramm verantwortlich zeichnen“. Dennoch sei beinahe überall der Trend feststellbar, dass sich Vereine immer schwerer täten, Ämter und Posten im Vorstand neu zu besetzen. „Wir müssen also schauen, dass wir die Jugend mit ins Boot holen, um dauerhaft den Fortbestand unserer Strukturen zu sichern.“

Gneißl lobte in diesem Zusammenhang die Jugendarbeit in den Vereinen und nannte hier beispielhaft die Feuerwehr und die Wasserwacht. Aber auch die jährliche Jugendversammlung der Gemeinde sei ein „Schritt in die richtige Richtung“.

Im Bereich der Seniorenarbeit gebe es ebenfalls wichtige Angebote. Gneißl ging hier auf die „bestens funktionierende“ Nachbarschaftshilfe ein, die ihr Team gerne weiter aufstocken würde. Helfer und Unterstützer seien immer gerne gesehen. Zudem gebe es den gemeindlichen Arbeitskreis „Zukunft im Alter“ mit Veranstaltungen für die Aktivsenioren sowie mit dem Bereich Wohn- und Seniorenberatung. Erste Überlegungen, ein Seniorenwohnprojekt in der Gemeinde zu verwirklichen, sollen über den Gemeinderat wieder ins Gespräch gebracht werden.

Der Bürgermeister kündigte mit Blick auf den prall gefüllten Veranstaltungskalender „besondere Aktivitäten“ an: „Hörlkofen fiebert der Maibaumzeit entgegen. Wie ich die Jungs und Mädels von den Maibaumfreunden kenne, dürfen wir uns bestimmt auf zünftige Stüberlwochen und eine tolle Veranstaltung am 1. Mai freuen.“ Die Feuerwehr Hörlkofen werde voraussichtlich im Sommer ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Gneißl dankte dem Team für seine Unterstützung in den bayerischen Schnee-Krisengebieten und sprach von einem „großartigen Akt der Solidarität“.

Gänzlich überrascht wurde die langjährige Rathaussekretärin Marianne Eder mit einer Ehrung. Sichtlich gerührt nahm sie den Blumenstrauß von Thomas Gneißl entgegen. Eder sei eine „unschätzbare Perle“, die seit vielen Jahren die gemeindlichen Empfänge und Ehrungen organisiere. „Man kann sich bei ihr blind darauf verlassen, dass alles funktioniert“, betonte der Bürgermeister. Die Hörlkofenerin geht in sieben Monaten in Ruhestand.

Für die musikalische Gestaltung beim Neujahrsempfang sorgte das Mädchenensemble Cousinenkranzl.

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