Das Gelände am Wörther Weiher wird verstärkt mit Schildern bestückt. Die provisorischen Warntafeln wie in unserem Bild werden ersetzt.
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Das Gelände am Wörther Weiher wird verstärkt mit Schildern bestückt. Die provisorischen Warntafeln wie in unserem Bild werden ersetzt.

Sicherheitskonzept umfasst Warntafeln und farblich markierte Wassertiefen

Schilderwald am Wörther Weiher

Schilder mit Warnhinweisen, die Entfernung der Kletterhilfen an den sogenannten Sprungbäumen, die Hausordnung gut sichtbar: Das Sicherheitskonzept für den Wörther Weiher steht.

Wörth – Sicherheitskonzept für den Wörther Weiher: Eine Beschilderung mit Warnhinweisen reicht laut der beauftragten Kanzlei am Baggerweiher aus, um sich juristisch abzusichern. Außerdem werden die Kletterhilfen an den sogenannten Sprungbäumen entfernt, die von Badegästen angebracht worden waren. Bauliche Maßnahmen sind jedoch nicht erforderlich. Darüber informierte Verwaltungsbeamtin Maria Gaigl, als sie im Gemeinderat die Grundzüge des Konzepts vorstellte.

Eine passgerechte Hausordnung wurde bereits erlassen (wir berichteten). Diverse Warnhinweise wie „Vorsicht Rutschgefahr“ oder die Warnung vor Kopfsprüngen und plötzlicher Tiefenänderung werden per Beschilderung angebracht – und auch regelmäßig kontrolliert. Hinweistafeln mit der Hausordnung sollen an prägnanten Zugangspunkten aufgestellt werden. Außerdem sind beim Steg die Wassertiefen mit wasserfester Farbe aufzubringen. Gaigl wies weiter darauf hin, dass die örtliche Wasserwacht die Flagge hissen solle, wenn sie Wache halte.

Die zusätzliche Empfehlung der Kanzlei, die Zugänge zur westlich angrenzenden Sempt mit weiterer Bepflanzung zu versperren, will man vorerst nicht umsetzen. Man verweist hier auf die Aufsichtspflicht der Eltern für ihre Kinder. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept zu. Die Verwaltung wurde mit der Umsetzung beauftragt.

„Wir kriegen einen richtig schönen Schilderwald“, kommentierte Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) ironisch. Die Gemeinde Wörth setzt sich bekanntlich aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs – wie andere Kommunen auch – mit der Verkehrssicherungspflicht für das Badegewässer intensiv auseinander, um sich juristisch abzusichern.  

Vroni Vogel

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