Gemeinderat Wörth

Ran an die Semptbrücke

Wörth - 160 Unterschriften von Wiflingern waren nicht umsonst: Die Semptbrücke in ihren Ort soll fußgängerfreundlich ausgebaut werden.

Die Semptbrücke in Wifling war Thema in der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Thomas Gneißl erläuterte, dass die unzureichende Anbindung der Siedlungsbereiche St.-Urban-Straße/Ötzstraße über die Semptbrücke hin zur Hauptstraße mehrfach von Wiflingern kritisiert worden sei. Hierzu liege ein Schreiben mit rund 160 Unterschriften vor. Gneißl: „Darin wird das Fehlen eines Bürgersteiges im Brückenbereich und den angrenzenden Fahrbahnrandbereichen und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken für Fußgänger, insbesondere Kinder hingewiesen.“ Verbunden sei das Schreiben mit der Forderung nach einem Bürgersteig. Derzeit weise die Brücke beiderseits ein Hochbord mit jeweils nur 40 Zentimeter breitem Gehsteig auf. „Das ist nicht für eine fußläufige Benutzung geeignet“, so Gneißl. Seitens der Verwaltung werde vorgeschlagen, das mittig gesetzte Brückengeländer zu demontieren und seitlich anzubringen, da man dann die Hochborde um die Hälfte verbreitern könne. Gemeinderat Anton Erl sah auch die Möglichkeit, die Fahrbahn der Brücke etwas zu verschmälern, um einen breiteren Gehweg zu erhalten. Man sollte prüfen, ob das technisch machbar sei. Zwar hätte man dann einen „kleinen Begegnungsverkehr“, doch das wäre eine Alternative, meinte Erl und regte an, dass sich der Bauhof die Situation anschauen und einen Plan erstellen solle. Gemeindechef Gneißl machte deutlich, dass Handlungsbedarf bestehe, mahnte aber gleichzeitig einen „verantwortungsbewussten Umgang mit den Mitteln“ an. Momentan spricht man beim Umbau der Brücke auf der Basis einer groben Kostenschätzung von 20 000 Euro zuzüglich der Planungskosten. In einem nächsten Schritt will der Bau- und Umweltausschuss die Brücke bei einem Ortstermin besichtigen. Sann soll das Thema nochmals in den Gemeinderat, um über die weitere Vorgehensweise zu beschließen, wie das Ratsgremium einstimmig entschied.

vev

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