Fahrerin starb in Unfallklinik

Weiterer tödlicher Unfall: 41-Jährige stirbt bei Hörlkofen

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Hörlkofen - Was ist heuer nur auf den Straßen im Landkreis Erding los? Erneut mussten die Einsatzkräfte am Samstag zu einem schweren Unfall ausrücken. Eine 41-Jährige starb an ihren schweren Verletzungen.

Zum Hergang berichtet Josef Mairoth von der Erdinger Polizei, dass die Wasserburgerin mit einem VW Lupo auf der Staatsstraße 2331 von Erding in Richtung A 94 fuhr. Kurz nach dem Bahnübergang Hörlkofen kam ihr ein VW Sharan entgegen, der von einem 37 Jahre alten Reithofener gesteuert wurde. „Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Sharan auf die Gegenfahrbahn“, berichtet der Polizeihauptkommissar. Ein heftiger Frontalaufprall war die Folge. „Der Kleinwagen hatte dem Van nicht viel entgegenzusetzen“, urteilt Mairoth.

Die Integrierte Leitstelle Erding schickte mehrere Rettungswagen und einen Notarzt sowie die Feuerwehren Reithofen-Harthofen, Pastetten, Hörlkofen und Altenerding zur Unglücksstelle. Die 41-Jährige war eingeklemmt. Sie hatte schwerste Verletzungen erlitten und musste noch vor Ort reanimiert werden. Zunächst gelang es den Helfern, das Leben der Wasserburgerin zu retten. Der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Murnau flog sie in die Unfallklinik nach Murnau. Dort konnten ihr die Spezialisten aber nicht mehr helfen. In der Nacht erlag die 41-Jährige ihren schweren Verletzungen.

Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde der Beifahrer im Lupo. Er wurde nach der Erstversorgung an der Unglücksstelle mit einem Bauchtrauma auf die Intensivstation des Klinikums Ebersberg gebracht. Der Verursacher erlitt einen Bruch des Sprunggelenks. Er wurde ins Erdinger Klinikum eingeliefert.

Tödlicher Unfall bei Hörlkofen: Bilder

Aufgrund der Schwere des Unfalls ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut ein Gutachten an. Während der Aufnahme und der Wrackbergung blieb die Staatsstraße vier Stunden langen gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

Erst am Dienstag voriger Woche hatte sichauf der B 15 ein tödlicher Unfall ereignet. Allein in diesem Jahr mussten im Kreis Erding bisher sechs Menschen ihr Leben auf der Straße lassen. Im gesamten Jahr zuvor waren es acht.

Rubriklistenbild: © Herkner

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