ÜPWG Wörth 

„Intensiv auf der Suche“ nach weiteren Baugebieten

Der Hochwasserschutz, der kommunale Geschosswohnungsbau, die Suche nach weiteren Baugebieten, die flächendeckende Breitbanderschließung und Arbeiten am Baggerweiher: Das waren zentrale Themen, die der Wörther Bürgermeister Thomas Gneißl, zugleich erster Vorsitzender der Überparteilichen Wählergemeinschaft beim gut besuchten politischen Frühschoppen der ÜPWG im Klösterl aufgriff.

Wörth – Man sei „intensiv auf der Suche“, um die weitere Baugebietsausweisung voranzutreiben und den positiven Entwicklungstrend fortzuführen. So werde derzeit in Hofsingelding die Möglichkeit einer Ausweisung am südlichen Ortsrand angrenzend an die bestehende Bebauung überprüft. Dazu müsste die Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden. Der Antrag sei gestellt.

Lösungen würden in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde gesucht. Gneißl sprach von einem mehrjährigen Prozess. Auch in anderen Ortsteilen führe man Gespräche. Ziel sei grundsätzlich ein „maßvolles und beherrschbares Wachstum“. Man brauche Perspektivflächen, um auch in der Zukunft jungen Familien den Weg zum Eigenheim zu ebnen.

Neue Sanitäranlage am Baggerweiher

Das Baugebiet Wörth Süd II wird demnächst bebaut. Alle 20 Parzellen in Gemeindehand sind bereits verkauft. Hier soll überdies auf einem 1600 Quadratmeter großen Grundstück Geschosswohnungsbau entstehen. Die Tendenz gehe dahin, Mietwohnungen zu schaffen, die im Eigentum der Gemeinde bleiben sollen. Bei der Belegung sei ein Mix vorstellbar, der verschiedene Zielgruppen anspricht. Seniorengerechtes Wohnen sowie bezahlbarer Wohnraum für junge Paare, Familien und Singles sollen geschaffen werden.

Jetzt gehe es darum, „Aussagen über Fördermöglichkeiten“ zu bekommen, so Gneißl. Deshalb will man demnächst einen Termin bei der Regierung von Oberbayern vereinbaren. Noch heuer soll dazu eine erste Entwurfsplanung entstehen und diskutiert werden.

Neuigkeiten gebe es zum Hochwasserschutz für die Große Kreisstadt Erding. Man wisse jetzt, welche Büros das Wasserwirtschaftsamt mit der Erstellung eines Grundwassermodells und eines hydraulischen Modells beauftragt habe. Folglich könne die Gemeinde nun ihrerseits andere Fachbüros einschalten, um die Ergebnisse des Gutachtens kritisch überprüfen zu lassen. Auch will man sich zu weiteren Schutzmaßnahmen beraten lassen. Es soll jedoch „kein Gegengutachten“ erstellt werden, betonte Gneißl erneut.

Beim Breitbandausbau habe man die erste Stufe über das Bayerische Förderprogramm bereits erreicht. Nun will man in einer zweiten Stufe über das Bundesförderprogramm flächendeckend alle übrigen un- und unterversorgten Areale im Gemeindegebiet mit schnellem Internet erschließen.

„Rechtzeitig vor Badebeginn“, so Gneißl, seien Arbeiten am Baggerweiher zum Badekomfort begonnen worden, um beispielsweise für bequeme Einstiegsbereiche zu sorgen. Am Ende der diesjährigen Badesaison will man den Neubau der Sanitäranlage und die Kiosksanierung angehen. 

Vroni Vogel

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