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Ein überparteiliches Aktionsbündnis setzt sich in der Gemeinde Wörth für das von der ÖPD initiierte Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ein (v. l.): Imker Markus Eckmayer, Wolfgang Behn (Vogelschutzbund), Monika Wenger (Bündnis 90/Die Grünen und Bund Naturschutz), Ulla Dieckmann (SPD), die Imker Hans Gerbl und Gerhard Frühe, Elisabeth Altmann (ÖDP), Imkerin Monika Riedmann sowie die Bienenzüchter Reinhold Weber und Reinhard Sommerer. 

Volksbegehren

„Die Bienen stehen für die Artenvielfalt“

Der Countdown für das Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge - stoppt das Artensterben!“ läuft. Am kommenden Donnerstag beginnt die zweiwöchige Eintragsfrist.

Hofsingelding/Hörlkofen– Der Countdownfür das Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“ läuft. Am kommenden Donnerstag beginnt die zweiwöchige Eintragsfrist. Das von der ÖDP initiierte Volksbegehren, für das sich bayernweit 100 000 Bürger eintragen müssen, wird in der Gemeinde Wörth von einem überparteilichen Aktionsbündnis unterstützt.

Beim Ortstermin in Hofsingelding vor den Bienenkästen des Imkers Hans Gerbl appellierten die engagierten Bürgeri, das Volksbegehren zu unterstützen. Ulla Dieckmann (SPD) sagte: „Die Bienen stehen für die Artenvielfalt, die stark zurückgeht, für das Insekten- und Vogelsterben.“ Es sei sehr wichtig, sich für den Umweltschutz einzusetzen. „Wir brauchen eine intakte Natur, damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Das geht uns alle an!“

Die Initiatoren des Volksbegehrens fordern mehr Blühwiesen und weniger Einsatz von Pestiziden, um den Artenschutz zu fördern. Außerdem sollen Biotopverbünde geschaffen werden. Der Artenschutz und eine kleinräumige, bäuerliche Landwirtschaft seien eng miteinander verkoppelt. Das Volksbegehren sei eine „echte Chance für Bayerns Landwirte“. Es soll der gesetzliche Rahmen geschaffen werden, um ein Investitionsprogramm für die Landwirtschaft auf den Weg zu bringen, das eine intensivere Unterstützung für die Umstellung auf ökologischen Landbau ermögliche. „Die faire Bezahlung“ der Landwirte sei ein wichtiger Gesichtspunkt.

Für die Gemeinden Walpertskirchen und Wörth wurde ein Eintragungsbezirk im Rathaus Hörlkofen gebildet. Dort können sich die Bürger von Donnerstag, 31. Januar, bis Mittwoch, 13. Februar, eintragen. Zu den regulären Öffnungszeiten gibt es Sonderöffnungszeiten. So ist das Hörlkofener Rathaus am Donnerstag, 7. Februar, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstag, 9. Februar, kann man sich dort zudem von 9 bis 12 Uhr eintragen. Am Dienstag, 12. Februar, ist es von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 20 Uhr möglich. Alle Öffnungszeiten findet man auf der Homepage www.vg-hoerlkofen.de.

Eintragen können sich im Hörlkofener Rathaus nur Bürger, die im Wählerverzeichnis der Gemeinden Walpertskirchen und Wörth eingetragen sind. Personalausweis oder Reisepass sind dazu vorzulegen. Wer einen Eintragsschein besitzt, soll auch diesen mitbringen. Rückfragen beantwortet Maria Gaigl im Rathaus unter Tel. (0 81 22) 97 59 17.

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