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Silbernes Priesterjubiläum: Der Leiter des Pfarrverbands Walpertskirchen, Pater Slawo, blickt auf seine 25-jährige Tätigkeit zurück. Diesen Samstagabend wird eine Dankmesse in der Pfarrkirche St. Peter in Wörth abgehalten.

Walpertskirchens Pfarrverbandsleiter blickt auf 25-jährige Tätigkeit als Seelsorger zurück

Pater Slawo - ein halbes Leben lang Priester

Pater Slawo (50) blickt auf eine 25-jährige Tätigkeit als Seelsorger zurück. Am Samstag, 27. Juli, wird aus diesem Anlass ein Dankmesse in Wörth gefeiert.

Walpertskirchen/Wörth– Mit Freude und Dankbarkeit blickt der Leiter des Pfarrverbands Walpertskirchen, Pater Slawomir Trzmielewski, auf seine 25-jährige seelsorgerische Tätigkeit zurück.

Sein Priesterjubiläum jährte sich bereits am 18. Juni. Diesen besonderen Tag hat Pater Slawo, der dem Paulinerorden angehört, mit seinen zehn Mitabsolventen am Ort seiner Priesterweihe im Kloster Tschenstochau in Polen gefeiert. Am morgigen Samstag findet um 19 Uhr eine Dankmesse in der Wörther Pfarrkirche St. Peter mit anschließendem Stehempfang statt. Und es gibt noch eine weitere Ehrung: Pfarrsekretärin Johanna Mayr wird für ihr 40-jähriges Wirken gedankt (Bericht folgt).

Pater Slawo betreut seit Ende 2017 den Pfarrverband Walpertskirchen

Pater Slawo empfindet tiefen Dank „für die Berufung, die Leute, die ich treffe, die Pfarrei, wo ich war und wo ich jetzt bin“. Mit seinen Kollegen, die mit ihm Priesterweihe hatten, steht der 50-Jährige seither in Kontakt: „Der Tag vereint uns.“

Seit Ende 2017 betreut der Pater den Pfarrverband Walpertskirchen. Die gegenseitige Unterstützung und der gute Austausch bei den vielen Aufgaben und Terminen in den Pfarreien Walpertskirchen, Hörlkofen und Wörth seien hilfreich. „Es sind noch nicht einmal zwei Jahre“, meinte Pater Slawo lächelnd. Er habe Kontakte zu jeder Filialkirche und einen gewissen Überblick. Bei der Größe des Pfarrverbands sei aber das Kennenlernen ein längerer Prozess, der weitergehe.

„Die offene Tür der Kirche ist wichtig“

Der Pfarrer möchte auf die Menschen zugehen. „Die offene Tür der Kirche ist wichtig“, sagte er. Spontane Gespräche, „der kleine Ratsch“, der sich aus dem Augenblick ergibt – das seien wertvolle Begegnungen. Sein Leben im Erdinger Paulinerkloster Heilig Blut sei wie das Leben in einer Familie. „Dass ich das weiter mit Begeisterung mache“ – dieser positive Antrieb ist für den Geistlichen existenziell, um das Priesteramt auszuüben, die Freude am Christentum zu vermitteln.

Umso mehr hätten ihn die Glückwünsche von Reinhard Kardinal Marx gefreut, weil ihm seine Worte aus der Seele sprächen. Der Erzbischof schreibt in einem Gratulationsbrief: „Ich hoffe, dass Sie mit Blick auf diese zurückliegende Zeit trotz sicher auch so mancher Belastung und schweren Stunde doch voll Freude sagen können: Ich bin gerne Priester und danke dem Herrn für meine Berufung.“

Priesterseminar in Polen, Weiterbildung in Jerusalem

Pater Slawo wurde am 4. Dezember 1968 in Babiak in Polen geboren. 1987 trat der Geistliche in den Paulinerorden ein, absolvierte sein Noviziat und legte sein Ordensgelübde ab. Von 1988 bis 1994 besuchte er das Priesterseminar. Am 18. Juni 1994 wurde Pater Slawo in der Basilika zu Tschenstochau in Polen zum Priester geweiht und nahm seine seelsorgerische Tätigkeit im Kloster und in der Wallfahrtskirche auf.

Eine Weiterbildung erfolgte von 1997 bis 2001 in Jerusalem. Dann übernahm der Geistliche zwei Jahre die Seelsorge in Tschenstochau und ab 2003 in der deutschen Provinz der Pauliner. Als Erdinger Krankenhausseelsorger war Pater Slawo bis 2005 tätig. Drei Jahre in Regensburg mit Fortbildung in der dortigen Diözese folgten. Die nächsten Stationen vor der Leitung des Pfarrverbands Walpertskirchen waren von 2008 bis Ende 2017 das Kloster Mainburg am Salvatorberg und die Pfarrverbandsleitung von Lindkirchen/Ebrantshausen.

Vroni Vogel

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