Neue Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht Wörth (vorne, v. l.): Franziska Kroll, Thomas Eisenbeiss, Johannes Zimmermann, Thomas Stimmer, Ausbilder Leonhard Brummer, (hinten, v. l.) Ausbilderin Claudia Leopold, Carmen Siegl, Caroline Amann, Michelle Novotny, Julia Wanderer, Anna Hupfer, Fabian Stimmer und Maximilian Deutinger.
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Neue Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht Wörth (vorne, v. l.): Franziska Kroll, Thomas Eisenbeiss, Johannes Zimmermann, Thomas Stimmer, Ausbilder Leonhard Brummer, (hinten, v. l.) Ausbilderin Claudia Leopold, Carmen Siegl, Caroline Amann, Michelle Novotny, Julia Wanderer, Anna Hupfer, Fabian Stimmer und Maximilian Deutinger.

Neue Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht Wörth

Für mehr Sicherheit am Weiher

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Erstmals hat die Wasserwacht Wörth direkt am Wörther Weiher die Ausbildung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst abgehalten.

Wörth – Erstmals hat die Wasserwacht Wörth direkt am Wörther Weiher die Ausbildung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst abgehalten. Drei Tage lang wurde dafür geübt und gearbeitet, so Ortsgruppenleiter Florian Siegl.

Zu den Inhalten des Lehrgangs gehörten unter anderem Einsatzgrundlagen, Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Notfallausrüstung Erwachsene/Kinder/Säuglinge, erweiterte Erste Hilfe, Erstzertifizierung AED (Automatisierter externer Defibrillator), Einsatztaktik, Teamarbeit, Übergabe an Notarzt und Rettungsdienst, Rettung und Erstversorgung bei Ertrinkungsunfällen sowie Umgang mit Betroffenen.

Für die elf Teilnehmer ging’s neben einer schriftlichen Prüfung zur Praxis mit Übungen direkt im Weiher: Es galt, Ertrinkende zu suchen und an Land zu transportieren, verwirrte Personen zu finden und zu betreuen sowie in Not geratene Menschen aus dem Wasser zu retten.

„Zahlreiche helfende Hände der Wasserwacht Wörth unterstützten die Ausbildung. Es wurde nebenher der reguläre Wachdienst abgehalten, Kuchen gebacken, die Wachhütte immer wieder zum Schulungsraum umgebaut, und natürlich brauchten die angehenden Rettungsschwimmer viele freiwillige ,Opfer‘“, erklärt Siegl.

Die Aktionen verfolgten die Badegäste mit Neugier. „Viele waren beeindruckt, wie aufwändig eine Wasserrettung sein kann“, berichtet der Siegl. Und viele seien auch nachdenklich geworden, denn aus einem vergnüglichen Badetag könne schnell bitterer Ernst werden – „und dann zählt jede Sekunde“.

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