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Das große Sonnwendfeuer war der Höhepunkt des Sommerfests der Wasserwacht Wörth.

Wasserwacht Wörth 

Rund 2000 Besucher beim Familienfest für alle

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Rund 2000 Gäste aus Wörth und den umliegenden Gemeinden besuchten das Sommerfest der Wasserwacht Wörth am Baggerweiher.

Wörth/Wifling– Noch im vorigen Jahr wurde das Sommerfest der Wasserwacht Wörth am Baggerweiher von einem heftigen Gewitterschauer unterbrochen. Daher haben die Wasserretter heuer misstrauisch jeden Tag den Wetterbericht beobachtet. Aber es gab keinen Anlass zur Sorge. „Es war ein Traumtag, besser geht es fast nicht“, zieht Ortsgruppenleiter Florian Siegl Bilanz.Und so besuchten rund 2000 Gäste aus Wörth und den umliegenden Gemeinden das Fest. Siegl: „In kurzer Zeit waren nahezu alle Sitzgelegenheiten belegt, und auch die Liegewiese am Weiher wurde zum Picknickplatz.“

Absoluter Publikumsmagnet war zu späterer Stunde wie immer das große Sonnwendfeuer. Speisen und Getränke sorgten für das leibliche Wohl der Gäste, und an der gemütlichen Prosecco-Bar wurde bis spät in die Nacht gefeiert. „Die Einnahmen dienen vor allem der Beschaffung von Rettungsmitteln sowie der Finanzierung von Jugendarbeit und Fortbildungen“, erklärt Siegl, der sich bei den Gästen für ihren Besuch und bei den knapp 80 Mitgliedern der Wasserwacht bedankt, die das ganze Wochenende im Einsatz waren.

Für ihr Sommerfest legen sich die Ehrenamtlichen immer ganz besonders ins Zeug: Sie betreiben alle Essensstände und den Getränkeausschank komplett selbst, vergeben also nichts an externe Anbieter. „Es stehen ausschließlich Mitglieder der Wasserwacht Wörth an den Verkaufsständen“, sagt Siegl mit Stolz auf sein Team. So wird das komplette Fest rein ehrenamtlich betrieben.

Die Speisen stammen zudem von Anbietern aus der Gemeinde. Und die Wasserretter bereiten alles selbst zu – vom Kartoffelsalat über den Steckerlfisch bis zu den Kuchen, die auch von Freunden und Verwandten gebacken werden. „Dadurch können wir besonders günstige Preise anbieten. Eine Hauptspeise etwa kostet um die fünf Euro. Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, ein Familienfest für alle zu veranstalten“, erzählt Siegl, „ein traditionelles, nicht profitorientiertes Fest aus der Gemeinde für unsere Gemeinde“.  vam

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