Der stark abgesenkte Gehweg in Hofsingelding soll nicht mehr zugeparkt werden. Doch dadurch gibt es wohl mehr ungestörte Raser im Ort, kritisieren Anwohner.
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Anwohner kritisieren Beschilderung

Hofsingelding: Mehr Raserei ohne parkende Autos auf Gehweg?

Der stark abgesenkte Gehweg in Hofsingelding soll nicht mehr zugeparkt werden. Doch dadurch gibt es wohl mehr ungestörte Raser im Ort, kritisieren Anwohner.

Hofsingelding– Lob und Kritik: Die einstimmige Entscheidung des Wörther Gemeinderats, auch den ruhenden Verkehr zu überwachen und in Hofsingelding per Beschilderung eine Rechtsgrundlage zu schaffen, damit die stark abgesenkten Gehwege nicht mehr zugeparkt werden dürfen, war in der Bürgersprechstunde Thema.

Anwohner sprachen sich gegen die Regelung aus und wiesen sogar darauf hin, dass ohne Beschilderung auf den fast niveaugleichen Seitenstreifen aus verkehrsrechtlicher Sicht zu parken sei. Es gibt die Sorge, dass auf den Siedlungsstraßen in Hofsingelding schneller gefahren würde, wenn sie nicht mehr von parkenden Fahrzeugen flankiert wären. „Wir werden aufgerieben zwischen den Fronten“, meinte Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) und verwies auf gegenteilige Beschwerden über die zugeparkten Gehwege in Hofsingelding.

Um für Fußgänger, insbesondere Kinder und Senioren, die Seitenstreifen aus Sicherheitsgründen frei zu halten, habe sich der Gemeinderat entschieden, diese per Schilder als Gehwege deutlich zu kennzeichnen. Das soll laut Gneißl auch so bleiben. Dieses Vorhaben sei auch öffentlich kommuniziert worden.

Gneißl verwies auf die Parkmöglichkeiten an der Waldstraße und kündigte an, dass ab November mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs begonnen werden solle, allerdings zunächst eher „sanft“, um der neuen Verkehrssituation Rechnung zu tragen.

Vroni Vogel

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