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Hinter der kreativen Ferienaktion mit großem Spaßfaktor stand eine einfache Idee: Annette Seidl (l.) und Irmgard Berghammer (r.) stellten mit den Kindern Straßenmalkreiden im Hörlkofener Jugendtreff her. 

Kreatives Ferienprogramm

Straßenmalkreide kinderleicht selbst gemacht - mit nur drei Zutaten

Nur drei Zutaten braucht‘s, um Straßenmalkreide selbst herzustellen. Das haben die Mädchen und Buben im Wörther Ferienprogramm jetzt ausprobiert.

Hörlkofen – Nein, es war kein Himbeer- oder Blaubeerjoghurt, der in seiner pastellfarbigen Appetitlichkeit von den Kindern eifrig umgerührt wurde. Die zehnköpfige Kinderschar stellte unter der fachkundigen Anleitung von Irmgard Berghammer und Annette Seidl Straßenmalkreiden im Hörlkofener Jugendtreff her. Die Veranstaltung fand im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms statt.

Da die Substanz aus Gips, Wasser und Farbe zwei Tage lang trocknen muss, um zur Kreide zu werden, hatten die Frauen auch bereits fertig gestellte Straßenmalkreiden aus eigener Herstellung mitgebracht. Denn eines gilt für das kreative Duo bei jeder Ferienaktion: „Wir probieren das vorher aus“, sagte Seidl.

Das Rezept ist ganz einfach

Gemeinsam mit den Mädchen und Buben bastelten die beiden Frauen auch Formen aus Tetra Pak. Joghurtbecher waren dafür ebenfalls praktische Behälter. Mit den bereits ausgehärteten Kreiden wurde anschließend draußen ein Wurfspiel auf den Asphalt gemalt, bei dem außerdem selbst gemachte Bälle aus Küchenschwämmen zum Einsatz kamen. „Wie das bei Straßenmalkreide so ist, der Regen wäscht alles wieder weg“, meinte Berghammer. Die fertig befüllten Formen durften die Kinder mit nach Hause nehmen – und haben sich seitdem sicher schon das eine oder andere Mal kreativ auf der Straße ausgelebt.

Das Rezept für selbst gemachte Straßenmalkreide ist ganz einfach: Aus acht gehäuften Esslöffeln Gips, etwa sechs Esslöffeln Wasser und Farbe wird eine cremige Masse hergestellt. Bei der Ferienaktion wurde Acrylfarbe verwendet, genauso gut funktioniere es aber auch mit anderen Farbträgern, versichern Seidl und Berghammer. „Wir haben das nach Gefühl gemacht“, ist ihre Empfehlung zum Mischverhältnis. Die Masse solle einfach nicht zu wässrig und nicht zu fest sein – und ist nach zwei Tagen Trocknen bereit zum Malen.

Vroni Vogel

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