Hotspots in der Gemeinde

Am Wörther Platzl gratis ins Internet

Wörth - Im öffentlichen Raum kostenlos im Internet surfen: In der Gemeinde Wörth machen das zwei Hotspots möglich.

Zwei Hotspots sollen in der Gemeinde Wörth eingerichtet werden: am Rathausvorplatz von Hörlkofen und am Wörther Platzl.

In Hörlkofen soll das drahtlose Internet über einen so genannten Indoor und Outdoor Access Point funktionieren. Es wäre dann sowohl im Inneren des Gebäudes als auch auf dem Vorplatz nutzbar. Bei einem Access Point, englisch für Zugangspunkt, handelt es sich um ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte fungiert.

Auf dem Wörther Dorfplatz will man nur einen Outdoor Access Point installieren, weil hier nur dieser benötigt werde. Denn sowohl in der Begegnungsstätte als auch in der Bücherei am Wörther Platzl seien bereits Anschlüsse für einen Innen-Zugangspunkt vorhanden. Diese müssten nur noch freigeschaltet werden.

In der Sitzung war zu erfahren, dass der Freistaat Bayern die Einrichtung von kostenlosen Hotspots in den Kommunen unterstützt – pro Standort mit maximal 2500 Euro. Falls die Förderzusage erfolgt, will die Gemeinde Wörth an der Initiative Bayern WLan teilnehmen. Dieses Konzept hatte Finanzminister Markus Söder im vergangenen November vorgestellt. Ziel von Bayern WLan ist es, den Freistaat bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien WLan-Hotspots zu überziehen. Der Zugang soll dabei ohne Passwörter und Anmeldedaten erfolgen, der Datenschutz dennoch gewährleistet sein.

Wörths Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann (SPD) stand der Einrichtung „sehr positiv“ gegenüber – eine Meinung, die das Ratsgremium teilte. So wurde der Beschluss einstimmig gefasst.

Die Hotspots sollen von der Firma Vodafone auf Sicherheit und Lauffähigkeit ständig überprüft und gewartet werden. Die Betriebskosten seien abhängig von der Ortslage und den Ausbauvorstellungen. Bei einem Rechenbeispiel für einen Outdoor Access Point am Rathausplatz kam man auf monatliche Kosten von rund 30 Euro. Bei zwei Zugangspunkten würden rund 49 Euro fällig.

Vroni Vogel

Rubriklistenbild: © dpa

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