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Mit ihrer Show überzeugten The WoodBloodz auf der Sinnflut-Raiffeisenbühne (v. l.): Leo Hölzl, Kathi Junker, Marco Simmel, Alex Hölzl, Flo Hölzl und Maxi Kiesel. fkn

The WoodBloodz: blutjung und erfolgreich

Neufinsing - Der Sinnflut-Förderpreis geht an The WoodBloodz - eine Band aus Neufinsing.

In ihrem Alter posen die meisten Stars von morgen noch mit Haarbürste oder Tennisschläger vor dem Badezimmerspiegel. Die Musiker von The WoodBloodz sind aber schon seit fünf Jahren auf Tour. Bei einem Durchschnittsalter von heute nicht einmal 15 Jahren hatten sie alleine heuer schon über ein Dutzend Auftritte. Die Cousins Alex und Flo Hölzl aus Neufinsing hatten die Gruppe 2007 im Alter von gerade mal neun Jahren als Duo gegründet.

Mit ihren Rock- und Pop-Covers überzeugte die mittlerweile sechs Musiker starke Formation auch beim Sinnflut 2012. Das Publikum wählte sie zur beliebtesten Band des Festivals. Für die WoodBloodz wurde die größte Anzahl an Stimmzetteln abgegeben. Der Lohn dafür ist der mit 1500 Euro dotierte Sinnflut-Förderpreis, gestiftet vom Erdinger Weißbräu. Das wurde gestern bekannt, der Preis wird am Montag offiziell übergeben. Damit stehen die Nachwuchsmusiker in einer Reihe mit Profis wie Claudia Koreck oder Martin Zobel, die diesen Preis auch schon geholt hatten.

„Das war unglaublich“, erzählt Keyboarder und Lead-Sänger Alex Hölzl von dem Moment, als er davon erfuhr. Es seien ja so viele Bands auf dem Festival aufgetreten. „Für uns ist sehr viel Arbeit dabei“, sagt der 15-Jährige Schüler auf der Bavarian International School in Haimhausen. Zweimal pro Woche probt die Band im Keller der Familie. Das Preisgeld will die Band in neue Lautsprecher investieren. Schließlich bestreitet die Gruppe etliche Gigs mit eigener Ausrüstung - unter anderem Hochzeiten. Mehrfach sind die WoodBloodz schon bei der Hüttengaudi des Finsinger Burschenvereins aufgetreten.

Seit den Anfangstagen wuchs die Band um Florians Bruder Leo Hölzl (12) am Bass, Schlagzeuger Marco Simmel (13), Sängerin Kathi Junker (16) aus Eicherloh und Gitarrist Maxi Kiesel aus Pliening (18). Manager und musikalischer Berater sowie Fahrer und Roadie bei den Auftritten ist Alex’ Vater Hubert Hölzl (44). Musikalisch vorbelastet ist die Familie ohnehin. Opa Franz Hölzl ist 84 Jahre alt und spielt immer noch die Orgel in der Kirche. (Timo Aichele)

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