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Virtuos und charismatisch: Das Quartett Aighetta beim Konzert in Dorfen. Foto: Birgit Lang

Aighetta im Jakobmayer-Saal

Zauberhafte Meister der Gitarren

Dorfen – Streicheln, zupfen, schlagen. Einer Gitarre kann man als Saiten-Instrument und als Klangkörper unterschiedlichste Töne entlocken. Perfekt beherrschen dies Francois Szony, Alexandre de Fa, Philippe Loli und Olivier Fautrat. Sie bilden das Quartett Aighetta.

Die äußerst virtuosen und überaus sympathischen Musiker verzauberten ihr Publikum bei einem erstklassigen Gitarrenkonzert im Jakobmayer-Saal.

Seit 35 Jahren treten sie schon zusammen auf, überwiegend mit klassischen Gitarrenstücken. Ihr Repertoire umspannt jedoch eine enorme Bandbreite von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Liedern, also unterschiedlichste Epochen, Stilrichtungen und Kompositionen. Von Flamenco über Jazz bis hin zu Gipsy. Neben den Klassikern Vivaldi, Bizet oder Rossini haben sie auch Paco de Lucia im Programm. Insbesondere überzeugen sie aber auch mit eigenen Kompositionen, bei der sie ihrer Virtuosität als Solisten freien Lauf lassen können.

Schon einige Komponisten fühlten sich nach einem Konzert von Aighetta inspiriert, ein Stück für sie zu schreiben, etwa Antony Burgess, der als Autor von Clockwork Orange Weltruhm erlangte. Im Dorfener Publikum saß der Münchener Komponist Robert Delanoff, der dem Quartett in den 80er Jahren „Ein türkische Volkslied“ im Neun-Achtel-Takt komponierte, was sie aus Freude über seinen Besuch natürlich spielten und rhythmisch wunderschön umsetzten. Auch ein Stück von Ferdinan Carulli hatten sie dabei, dass sie schon vor vielen Jahren in der früheren Kleinkunstbühne Soafa spielten. Damals erhielten sie die „Goldene Soafa“, weil sie Wirtin Birgitt Binder und das Publikum so begeisterten. Weil sich auch das monegassische Quartett sehr gerne an diese Zeit erinnert, spielten sie der „Soafa-Birgitt“ extra ein Lied an diesem Abend. Auch singen können die Männer, wenn auch nicht ganz so viruos wie Gitarre spielen.

Dass Aighetta mit Bayern sehr viel mehr als regelmäßige Tourneen verbindet, verrieten sie, als sie ein weiteres Lied dem „Schweinsbraten“ widmeten oder als dritte Zugabe einen Landler in einer Bearbeitung von Stofferl Well zupften. Denn Aighetta ist auch mit der Familie Well verbandelt und der Michi ihr Tour-Manager in Bayern. Auch er saß unter den Zuhörer und genoss ihre musikalischen Kunstwerke.

Vor jedem Stück erklärte einer der vier Musiker Interessantes zum jeweiligen Stück und zwar auf deutsch mit starkem monegassischem Akzent, was äußerst gut ankam. Die Vier durften erst nach drei Zugaben wieder die Bühne verlassen. Nach dem Konzert wurden sie von Zuhörern in der Gaststätte richtiggehend belagert.

Birgit Lang

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