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43 000 Euro für Hochwasseropfer

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Flughafen - Wieder einmal im großen Stil geholfen hat der Flughafenverein.

Nach der Hochwasserkatastrophe im Mai und Juni vergangenen Jahres vor allem in Niederbayern hatte Vorsitzender Thomas Bihler alle Beschäftigten am Flughafen um Spenden gebeten. Die FMG spielte mit und erklärte sich bereit, Zeitguthaben und Überstunden in Spenden umzuwandeln (wir berichteten). Nun konnte die Aktion abgeschlossen werden – mit einer stolzen Summe von 43 000 Euro. Bihler dankt allen Mitarbeitern sowie der Flughafen München GmbH und der AeroGround GmbH. „Allein bei der Umwandlung von Arbeit in Spendengelder kamen 30 000 Euro zusammen“, bilanziert Bihler. „So war es möglich, über 20 schwer getroffene Familien, die wir vor Ort besucht haben, zu unterstützen.“ Dabei habe man nicht nur Menschen kennengelernt, deren Obdach und Hausrat vollständig durch die Flut zerstört wurde, sondern auch Familien, die Angehörige oder Nachbarn in den Fluten verloren hatten. Die „bewegenden Gespräche mit den Betroffenen und zugleich die Stärke dieser Menschen, mit diesen Tragödien umzugehen und weiterzumachen“, hätten die Helfer zutiefst berührt. „Wir sind froh und dankbar, dass wir hier helfen konnten“, sagte der Chef des Flughafenvereins. 

Ein halbes Jahr lang hat ein Ukrainer illegal in Deutschland gearbeitet. Ausgerechnet in dem Moment, in dem der 31-Jährige Deutschland in Richtung seines Heimatlandes verlassen wollte, flog er auf. Christian Köglmeier, Sprecher der Bundespolizei, teilt mit, dass der Mann am Montagmittag nicht nur seinen Pass, sondern auch sein polnisches Schengenvisum vorlegte. Letzteres wies ihn nur als Besucher aus und war längst abgelaufen. Schließlich gab der Osteuropäer zu, hier ohne jede Genehmigung und Registrierung gearbeitet zu haben. Den Lohn habe er immer gleich in sein Heimatland überwiesen. Vor dem Abflug musste der Ukrainer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro hinterlegen.

Wegen unerlaubten Aufenthalts in der Bundesrepublik hat das Amtsgericht Nordhorn vor fast zwei Jahren einen gebürtigen Somalier mit US-amerikanischem Pass verurteilt. Doch der 48-Jährige hatte laut Bundespolizei weder die 500 Euro Geldstrafe in voller Höhe bezahlt noch die 50-tägige Ersatzhaft angetreten. Als er bereits am Samstagabend mit einer Maschine aus Istanbul im Erdinger Moos eintraf, fiel die Fahndungsnotiz auf. Der Amerikaner beglich seine Schuld in bar und verließ die Wache als freier Mann.

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