Am Flughafen

Bankrotteur geht Polizei ins Netz

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Die Bundespolizei hat am Münchner Flughafen einen 55-Jährigen festgenommen, der seine Firma ruiniert hat, dafür verurteilt worden war, die Strafe aber nur zum Teil zahlen wollte.

Flughafen - Seine Firma hat ein 55-Jähriger wirtschaftlich an die Wand gefahren. Das Amtsgericht München hatte ihn wegen Bankrotts verurteilt. Daraufhin war er abgetaucht. 

Beamten der Bundespolizei gelang am Flughafen nun die Festnahme. Der gebürtige Fürstenfeldbrucker war mit seiner Firma im Jahr 2013 in die Pleite gerutscht, berichtet Polizeisprecher Christian Köglmeier. Anscheinend lief danach aber nicht alles korrekt ab, so dass der 55-Jährige sich vor dem Münchner Amtsgericht wegen Bankrottes verantworten musste. Der zuständige Amtsrichter fällte im Januar 2016 das Urteil: 7200 Euro Geldstrafe, alternativ 180 Tage Haft. Anfangs hatte der Verurteilte mehrere Raten überwiesen. Danach blieben die Zahlungen aus, der 55-Jährige setzte sich ab und wanderte nach Mexiko aus. 

As er am Donnerstag zum Familienbesuch am Moos-Airport ankam, konnte der internationale Haftbefehl vollstreckt werden. Doch der Fürstenfeldbrucker musste nicht ins Gefängnis. Er konnte die ausstehende Geldstrafe bezahlen und kam auf freien Fuß. Zuvor musste er noch die Adresse hinterlegen, an der er anzutreffen ist.

Rubriklistenbild: © BPOLI Rosenheim

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