Am Flughafen München

Bundespolizei nimmt Mörder fest

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Spektakulärer Fahndungserfolg für die Bundespolizei am Münchner Flughafen. Ihr ging ein gesuchter Mörder ins Netz.

Theresa Riederer von der Bundespolizei teilt mit, dass der 52 Jahre alte Österreicher nach Los Angeles ausreisen wollte. Bei der Passkontrolle fiel einem Beamten die Fahndung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe auf. Der Mann war bereits 1988 vom Landgericht Karlsruhe zu einer zehnjährigen Jugendstrafe wegen Mordes verurteilt worden. 1994 war er in sein Herkunftsland abgeschoben worden. Der 52-Jährige muss allerdings noch eine Reststrafe von 1788 Tagen verbüßen, das sind mehr als dreieinhalb Jahre. Vom Flughafen ging es direkt in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.

Kurz zuvor hatten die holländischen Behörden im Rahmen asylrechtlicher Vereinbarungen einen Kosovaren über Amsterdam nach München geschickt. Am Moos-Airport stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Heidelberg den 29-Jährigen per Haftbefehl sucht. Der Mann war wegen Diebstahls zu 600 Euro Geldstrafe, ersatzweise zu 60 Tagen Haft verurteilt worden. Das hatte er ignoriert. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde der Kosovare ebenfalls ins Münchner Gefängnis eingeliefert.

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