Am Münchner Flughafen

Asylbetrug: Aus Syrern werden Ägypter

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Bundespolizei und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) haben am Flughafen München einen Asylbetrug enttarnt.

Flughafen - Zwei 23 und 27 Jahre alte Männer erschienen nach der Landung auf der Wache der Grenzschützer und gaben an, Syrer auf der Flucht vor Krieg und Terror in ihrem Heimatland zu sein. Dabei unterschätzte das Duo, das keinerlei Ausweispapiere bei sich hatte, die internationale Erfahrung der Beamten. Die jungen Männer kamen nach Angaben von Bundespolizeisprecher Christian Köglmeier zwar anfangs in die Asylaufnahmestelle des Flughafens. Doch mit Hilfe des Bamf konnten die Eingereisten als Ägypter identifiziert werden. Unter anderem an ihrer Aussprache lieferten sie Hinweise, keine Syrer zu sein, so Köglmeier. Beide gaben an, von einem besseren Leben geträumt zu haben. Die Bundespolizei ordnete die zwangsweise Ausreise ins Land der Pharaonen an.

Rubriklistenbild: © Alexandra Stolze

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