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Beamte schlagen Alarm: Am Münchner Airport herrscht Polizei-Notstand.

Ein Drittel unter dem Soll

Personalmangel: Zu wenig Polizei am Münchner Flughafen

Am Flughafen München sind weit weniger Polizisten im Einsatz als gefordert. Und nun werden auch noch einige Beamte abgezogen.

Erding - Die Polizei am Flughafen klagt über Personalmangel. Jetzt werden auch noch zehn Beamte abgezogen - sie sollen nach einer Entscheidung von Innenminister Joachim Herrmann (61, CSU) in der Flüchtlingsunterkunft in Manching helfen. Bei der Airport-Polizei wächst der Unmut.

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Auf dem Papier verrichten am Flughafen 224 Beamte ihren Dienst, doch tatsächlich stehen nur 165 zur Verfügung - ein Drittel unter Soll. „Für das jetzt vorhandene Personal sind die bestehenden Aufgaben immer schwieriger zu leisten“, sagt Rainer Nachtigall, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern in einem Beitrag der „BR-Rundschau“. Wenn jetzt, wie geschehen durch den Minister, auch noch zusätzliches Personal abgezogen werde, dann sei das „schon grenzwertig“, so der Landessprecher.

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Hans-Peter Kammerer, Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, betont, alle wesentlichen Aufgaben erfüllen zu können. Allerdings bekomme auch sein Präsidium den Nachholbedarf der bayerischen Polizei zu spüren. Kammerer: „Wir sind hoch belastet, was die Kriminalitätszahlen betrifft.“ Zwar wird seit 2016 kräftig Personal eingestellt - doch bis diese Beamten ausgebildet sind, vergehen mindestens drei Jahre.

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