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Bombendrohung

Sprengstoffhunde in Flugzeug aus Tel Aviv

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Flughafen - Eine telefonische Bombendrohung hat am Samstagabend den Flughafen München aufgeschreckt. Zum Glück erwies sich der Anruf als leere Drohung.

Ein selbst gebauter Sprengsatz befinde sich an Bord einer Lufthansa-Maschine aus Tel Aviv, der während des Anflugs auf München explodieren solle. Das habe ein Anrufer gegen 19.30 Uhr bei der Flughafen München Gesellschaft gemeldet, bestätigt Bundespolizeisprecher Albert Poerschke auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Airbus A321-200 landete allerdings wohl behalten um 20.15 Uhr. Die Einzelbefragung der etwa 40 Fluggäste habe anschließend ebenso wenig ergeben wie die Durchsuchung des Flugzeugs. „Wir nehmen das natürlich ernst“, erklärt Poerschke. Daher seien sofort Spezialkräfte mit Sprengstoffhunden losgeschickt worden. Die Passagiere hätten zuvor nichts von der Drohung mitbekommen und wurden davon erst am Boden bei der Befragung durch die Sicherheitskräfte unterrichtet.

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