Bundespolizei am Flughafen München

Kinderschänder verhaftet

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Ordentlich Dreck am Stecken hat ein Ingolstädter, der jetzt der Bundespolizei am Flughafen ins Netz gegangen ist. Gegen den 53-Jährigen wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt.

Flughafen - Zu Jahresbeginn war der Mann untergetaucht. Die Justiz sucht ihn seither per internationalem Haftbefehl. Als er nun aus Abu Dhabi kommend am Münchner Flughafen landete, klickten die Handschellen. Der gebürtige Ingolstädter war den Bundespolizisten nach den Worten ihres Sprechers Christian Köglmeier aufgefallen, weil er sich mit einem ganzen Paket an gefälschten bulgarischen Dokumenten, bestehend aus Reisepass, Identitätskarte und Führerschein, ausgewiesen hatte.

Als die Grenzpolizisten weiter nachforschten, entdeckten sie, dass der Reisende als mutmaßlicher Kinderschänder mit Untersuchungshaftbefehl vom Amtsgericht Neuburg an der Donau gesucht wird. Dazu wollte der 53-Jährige nichts sagen. Die Passmanipulationen räumte er hingegen ein. Er habe sie nach seiner Rückkehr bei der Polizei abgeben und sich stellen wollen. Der Ingolstädter kam ins Gefängnis. Hinzu kommt das Verfahren wegen Urkundenfälschung.

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