Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft
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Gut verhüllt traten die Ultrafeinstaub-Demonstranten von Plane Stupid im München Airport Center auf.

Demo: Plane Stupid warnt vor Belastung durch Ultrafeinstaub

„In der Abgaswolke des Flughafens“

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Im Herzen des Flughafens, im München Airport Center (MAC), hat die Organisation Plane Stupid gegen die Ultrafeinstaubbelastung protestiert, die vom Luftverkehr ausgeht und die als gesundheitsschädlich gilt.

Flughafen - Die Demonstranten, die in Schutzmasken und -anzügen sowie mit großen Transparenten aufmarschiert waren, forderten die Flughafen München GmbH (FMG) auf, regelmäßig Ultrafeinstaubmessungen durchzuführen. Experten sind sich uneins, welches Risiko von Ultrafeinstaub ausgeht, den Menschen einatmen und der sich unter anderem in der Lunge ablagern kann. An der Kundgebung beteiligten sich etwa 50 Aktivisten.

Sie hatten selbst ein Messgerät dabei und gaben an, vor einem Gastronomiebetrieb am Terminal 2 etwa 45 000 ultrafeine Partikel pro Kubikzentimeter gemessen zu haben, andernorts seien es 100 000 gewesen. Plane Stupid teilte mit, dass in Freising 75 000 Partikel gemessen worden seien – 25 Mal so viel wie in Landluft.

Wolfgang Herrmann vom Freisinger Bürgerverein zur Vermeidung von Lärm- und Schadstoffbelastung kritisierte, die Region lebe „in der Abgaswolke des Flughafens“. Die FMG dürfe dieses Thema nicht länger ignorieren. Jedes weitere Flugzeug verschärfe die Situation.

Das Thema ist deswegen hoch umstritten, weil es bislang für Ultrafeinstaub keinerlei gesetzliche Grenzwerte gibt.

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