Bundespolizei am Flughafen

Von Erdogan verfolgt: Türkischer Lehrer bittet um Asyl

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Flughafen - Die Unruhen in der Türkei haben direkte Auswirkungen auf die Region. Dieser Fall wird immer mehr zur Regel:

Vor allem seit dem Putsch bekommen es die deutschen Behörden immer öfter mit Türken zu tun, die vom Erdogan-Regime verfolgt werden. Am Samstag sprach ein türkischer Lehrer bei der Zwischenlandung auf dem Weg von Kiew nach Newark einen Bundespolizisten am Münchner Flughafen an, er werde „wegen seiner politischen Überzeugungen verfolgt“. Dabei übergab er seine Papiere und Reisedokumente. Der 51-Jährige wurde dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben.

Mit gefälschten Papieren reisen wollte ein Nigerianer, der ebenfalls am Samstag von der Bundespolizei aufgegriffen wurde. Deren Sprecher Christian Köglmeier teilt mit, dass sich der Mitarbeiter einer irischen Airline an die Beamten gewandt hatte, weil ein Mann aus Lesotho, einem kleinen Königreich im südlichen Afrika, nach Cork wolle, aber nicht einmal für Deutschland gültige Papiere vorweisen könne. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um einen Nigerianer handelte, der sich seit Februar im Asylverfahren in Deutschland befindet. Von der Passfälschung habe er nichts gewusst. Dennoch wurde der 29-Jährige angezeigt und nach Baden-Württemberg zurückgeschickt. Von dort war er an den Moos-Airport gekommen.

Eine Zivilstreife der Landpolizei landete an Samstag kurz nach Mitternacht einen Fahndungstreffer. Christian Maier berichtet, dass ein Brite nach seinen Personalien gefragt wurde. Bei der Überprüfung kam heraus, dass der 27-Jährige wegen Sachbeschädigung gesucht wurde. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung kam er wieder auf freien Fuß.

Rubriklistenbild: © BPOLI Rosenheim

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