Festnahme am Münchner Flughafen

Reisepass missbraucht - Nigerianer droht Abschiebung

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Wer einen Reisepass findet, gibt ihn in der Regel beim Fundamt ab. Man kann damit aber auch eine Straftat begehen. Genau so ein Fall ist jetzt am Flughafen München eingetreten.

Flughafen - Für diesen illegalen Weg entschied sich ein Nigerianer, der prompt der Bundespolizei am Flughafen in die Arme lief.

Deren Sprecher Christian Köglmeier berichtet, dass der 27-Jährige mit dem gefundenen Dokument am Samstag nach Toronto/Kanada fliegen wollte. Dazu hatte er sein eigenes Passbild eingeklebt.

Bei der Vernehmung erklärte der Afrikaner, er habe eine Zeit in einem italienischen Flüchtlingslager gelebt. Vor einem Supermarkt habe er den Reisepass gefunden. Mit ihm habe er das Lagerleben beenden wollen. Für Kanada will sich der Nigerianer entschieden haben, weil er dort die größten Aussichten auf Asyl sah.

Ein Richter am Landgericht Landshut verhängte einen Haftbefehl. Der Flüchtling wird abgeschoben.

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