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Bald geht‘s auch über den Atlantik: Eurowings startet ab 2018 von München aus zu Langstreckenflügen.

Neuer Fluganbieter am Flughafen München

Langstreckenflüge zu Kampfpreisen: Eurowings ersetzt Condor

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Bald werden am Flughafen München auch Langstreckenflüge von Eurowings angeboten. Dabei dürfen sich Verbraucher über günstige Konditionen freuen.

München - Eurowings statt Condor: Die Lufthansa-Tochter übernimmt Start- und Landerechte (Slots), die durch den Weggang von Condor im nächsten Jahr frei werden. Im Sommerflugplan 2018 werde Eurowings zu zehn Langstrecken-Zielen starten, sagte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner. Erst im April war die Fluglinie mit Europaflügen in München gestartet. Im nächsten Jahr also kommt die Langstrecke dazu.

Neben Windhoek und Bangkok werden vornehmlich Badeziele in Mittelamerika und der Karibik angeflogen, außerdem zwei Städte in den USA: Fort Myers und Las Vegas. Das Spielerparadies ist am 16. April 2018 auch Ziel des symbolträchtigen Erstflugs der Eurowings-Langstrecke ab München. Eurowings-Geschäftsführer Wagner rechnet 2018 mit 1800 Langstrecken-Flügen und 500.000 Passagieren. Drei der sechs Langstreckenjets des Typs A 330-200 werden von Köln/Bonn nach München verlegt. Köln bleibe aber „Heimatbasis“ für die Eurowings, sagte Wagner, wenngleich der „Wachstumspfad“ klar Richtung München führe.

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Eurowings setzt auf Kampfpreise

Abgefedert durch „günstige Verträge“ (Wagner) mit dem Flughafen - wahrscheinlich also Nachlässen bei den Start- und Landegebühren - will Eurowings zu Anfang mit regelrechten Kampfpreisen auf Kundenfang gehen - die Flüge gibt es ab 199,99 Euro (Hinflug). In den Flugzeugen gibt es drei unterschiedliche Komfort-Zonen: Neben vielen Extras definiert Eurowings Komfort auch über den Sitzabstand, wovon es bei „Best“ genügend gibt, nämlich 115 Zentimeter. „More Comfort“ ist die Mittelklasse mit 87 Zentimetern Sitzabstand, kuschliger wird es in der „Smart“-Zone mit 76 Zentimetern Abstand zum Vordersitz.

In vielerlei Hinsicht löst Eurowings das Condor-Programm ab. Las Vegas zum Beispiel hat bisher auch Condor im Programm. Doch die Fluglinie verlagert ihre Langstreckenflüge 2018 nach Frankfurt. Flughafen-Chef Michael Kerkloh wandte sich gegen den Eindruck, der Airport lasse sich auf ein „Bäumchen-wechsle-dich-Spiel“ ein. Eurowings habe einen kräftigeren Auftritt als Condor.

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Dirk Walter

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