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Einer von 300.000 Starts und Landungen seit Januar am Großflughafen im Erdinger Moos. Die Betreibergesellschaft FMG ist zufrieden.

Neun-Monats-Bilanz des Münchner Flughafens 

Mehr Flüge, mehr Passagiere und vier Rekorde

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Flughafen - Am Flughafen München ist man mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden. Die Tendenz stärkt den Befürwortern der dritten Start- und Landebahn den Rücken.

Deutlich mehr Starts und Landungen als vor einem Jahr sowie ein gemäßigtes Wachstum bei den Passagierzahlen – so sieht die Verkehrsbilanz des Flughafens München für die ersten neun Monate dieses Jahres aus. Die Betreibergesellschaft FMG kann einige Rekorde vermelden.

Deren Sprecher Edgar Engert teilt mit, dass seit Januar knapp 300 000 Starts- und Landungen gezählt worden seien – ein Zuwachs von 3,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2016. „Bezogen aufs ganze Jahr erwarten wir ein Plus von rund vier Prozent“, so Engert. Der stärkste Anstieg sei im September registriert worden – mit einem Plus von 6,7 Prozent auf 36 690 Bewegungen. Nicht ganz so deutlich hat sich die Passagierzahl entwickelt – um 2,9 Prozent auf 32,2 Millionen.

Die Zeit zwischen Juli und September bezeichnet Engert als die stärkste in 2016: „Es waren 12,3 Millionen Fluggäste und damit mehr als je zuvor innerhalb eines Quartals.“ Damit seien in drei Monaten mehr Menschen abgefertigt worden als im gesamten Eröffnungsjahr 1992.

Das dritte Quartal weist laut FMG-Statistik vier Rekorde auf: mehr als vier Millionen Reisende in einem Monat: Laut Engert waren es im Juli 4,1 und im September 4,2 Millionen Menschen. Hinzu kommen zwei Tages-Höchstmarken, die mit dem Oktoberfest zusammenhängen dürften: Am 23. September starteten und landeten 156 000 Gäste, exakt eine Woche später wurden 162 500 registriert.

Das Wachstum verdankt man im Erdinger Moos vor allem dem internationalen Verkehr: Im interkontinentalen Geschäft beträgt das Plus 5,3, im europäischen 3,2 und im innerdeutschen lediglich 0,3 Prozent.

Auch die Fracht entwickelt sich laut Engert positiv: Insgesamt knapp 246 Tonnen (plus vier Prozent) wurden seit Jahresbeginn umgeschlagen. Die Beiladefracht in Passagiermaschinen wuchs um 2,8 Prozent auf über 200 000 Tonnen.

Der Trend hält nach Kalkulation der FMG an: Im Winterflugplan hätten die Airlines rund fünf Prozent mehr Flüge als vor einem Jahr angeboten.

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