Gefälschte Papiere von Schleusern

Zwölf Seemänner auf Zwangs-Heimreise

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Flughafen - Da hatte der Verantwortliche einer Fluggesellschaft im Satelliten des Terminals II einen guten Riecher: Freitagnacht verhinderte er die Ausreise von gleich zwölf illegalen Indern.

Christian Köglmeier von der Bundespolizei teilt mit, dass das Dutzend als falsche Seemänner nach Mexiko City fliegen wollte. Allerdings hatten sie gefälschte Seefahrtsbücher dabei. Die Bundespolizei verhinderte den Abflug der Maschine und nahm die Inder mit. Sie wurden zwangsweise zurück nach Delhi geschickt. Die Männer im Alter zwischen 18 und 37 Jahren wollten laut Köglmeier von Bangkok über Tokio und München nach Südamerika. Die Seefahrtsbücher sollten den Eindruck erwecken, die Arbeiter seien vom Inselstaat Palau im Pazifik. Doch die Dokumente waren gefälscht. Bei den Männern handelte es sich um Inder. Für die Seefahrtsbücher hatten sie 4000 bis 5000 Euro an Schleuser bezahlt. Die Bundespolizei vermutet, dass die Männer gar nicht auf einem Schiff anheuern, sondern in Nordamerika ein neues Leben beginnen wollten.

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