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Herzog-Tassilo-Realschule

Bundespolizei von Schülerfilm begeistert 

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Erding - Der Arbeitskreis "Schule ohne Rassismus" hat den Filmwettbewerb  der Bundespolizei gewonnen.

So macht Unterricht Spaß: Kreativ sein, sich um andere kümmern – und dafür noch einen Preis abräumen. Schüler der Herzog-Tassilo-Realschule Erding haben bei einem Filmwettbewerb, den die Bundespolizei ausgeschrieben hatte, den ersten Preis gewonnen. Die Ehrung fand im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München statt. Unter dem Motto „Tolerant und couragiert gegen Fremdenfeindlichkeit“ startete die Bundepolizei voriges Jahr einen Videowettbewerb an zehn Schulen aus München und dem Umland.
„So nicht“ lautete der Beitrag aus Erding, kreiert von Neunt- und Zehntklässlern aus dem Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“. Das Video beinhaltet nach Angaben von Lehrerin und Betreuerin Bettina Fiehl zwei Szenen – eine fremdenfeindliche und eine vorbildliche. Im Mittelpunkt steht eine Muslima, die neu an der Schule ist. Im ersten Fall wird sie gemobbt, im zweiten herzlich aufgenommen und sofort integriert. Der Streifen endet mit den wehenden Fahnen aller Nationalitäten an der Schule – einschließlich der bayerischen.
In der Laudatio hieß es, die zwölf Jugendlichen hätten das Motto klar ins Szene gesetzt und „größte gestalterischer Raffinesse“ gezeigt. Das war von der Idee einmal abgesehen gar nicht so einfach. Denn die Aufgabe der Schüler war, ein Video zwischen einer und drei Minuten Länge selbst zu drehen, ohne es anschließend zu bearbeiten.
Vor der künstlerischen Arbeit hatten speziell ausgebildete Trainer der Bundespolizei über 800 Schüler zum Thema Zivilcourage unterrichtet. Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Eins mit Stern“, das die Bundespolizei seit 2012 im Raum München durchführt. Er fand mit Unterstützung des BR, des Kultusministeriums, der Bavaria-Filmstadt und der Dominik-Brunner-Stiftung statt.

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