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Schwesterschaft vertieft und verbrieft (v. l.): Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh, FMG-Aufsichtsratsvorsitzender und Finanzminister Markus Söder, ACSA-Geschäftsführer Bong ani Maseko und Roshan Morar, Interims-ACSA-Aufsichtsratschef. 

Intensivierte Zusammenarbeit 

Die hilfreiche Schwester aus Südafrika

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Die Flughafen München GmbH pflegt Partnerschaften mit sechs Flughäfen beziehungsweise Flughafengesellschaften in Amerika, Asien und Afrika. Soeben wurde das 25-jährige Bestehen der Kooperation mit Denver gefeiert.

Flughafen/München – Die Flughafen München GmbH (FMG) pflegt Partnerschaften mit sechs Flughäfen beziehungsweise Flughafengesellschaften in Amerika, Asien und Afrika. Soeben wurde das 25-jährige Bestehen der Kooperation mit Denver gefeiert (wir berichteten). Noch keine zwei Jahre alt ist die Verbindung mit der Airports Company South Africa (ACSA). Die ACSA führt sechs Flughäfen, darunter die in Johannesburg und Durban. Diese Schwesterschaft hat sich seit Oktober 2015 so gut entwickelt, dass am Mittwoch im bayerischen Heimatministerium die Vertiefung verbrieft wurde.

„Es freut mich sehr, dass der Flughafen München nicht nur als Drehkreuz mit seinen weltweit 257 Nonstop-Zielen, sondern auch als Unternehmen dazu beiträgt, Bayerns Verbindungen mit der Welt zu stärken. Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit haben wir die Brücke zwischen unseren Flughäfen noch breiter gemacht“, sagte FMG-Aufsichtsratsvorsitzender und Heimatminister Markus Söder.

Ein erster Baustein der Kooperation war die Infogate-Technologie, bei der Ratsuchende an Terminals einen „echten“ Ansprechpartner haben, der auch auf einem Bildschirm erscheint. 52 dieser Geräte hat die ACSA bei der FMG bestellt, mittlerweile sind sie verschifft und stehen am Kap kurz vor der Inbetriebnahme.

Ein anderes Feld der Zusammenarbeit ist das so genannte Airport-Consulting, bei dem es darum geht, Beratungs- und Managementleistungen zu erbringen. FMG und ACSA bündeln Ressourcen und Expertise, um gemeinsam Aufträge in Afrika an Land zu ziehen. Kooperiert wird überdies bei der IT, der Sicherheit und der Immobilienentwicklung („Real Estate“).

Die vertiefte Verbindung sieht ein Miteinander auf weiteren Gebieten vor. So sollen gemeinsame Aktivitäten beim Marketing dazu beitragen, die Bekanntheit des jeweiligen Partners im eigenen Land zu steigern – etwa durch Ausstellungen Verlinkung der Internetseiten, Ausstellungen und gemeinsame Auftritte bei Veranstaltungen. Enger vernetzen wollen sich FMG und ACSA auch beim Dialog mit den Flughafennachbarn sowie bei der Organisation des Parkens.

FMG-Chef Michael Kerkloh freut die Vertiefung: „Der permanente Austausch hilft uns, unsere hohen Standards zu sichern und weiter zu entwickeln.“ Hans Moritz

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