Vier Männer und Frauen illegal am Münchner Airport

Iranischer Flughafenmitarbeiter als Schleuser?

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Flughafen - Die Bundespolizei hat einen schwerwiegenden Verdacht gegen einen noch unbekannten Mitarbeiter des Teheraner Flughafens: Ausgerechnet ein Insider könnte als Schleuser aufgetreten sein.

Vier Iraner, die am Montag am Flughafen München ins Netz gegangen sind, sollen für die illegale Reise bis zu 70 000 Euro bezahlt haben. Die beiden Männer (23 und 29 Jahre alt) sowie zwei 31 und 34 Jahre alte Frauen beantragten hier Asyl. Polizeisprecher Christian Köglmeier berichtet, dass die Iraner ohne gültige Papiere aus Teheran gekommen seien. Ihre Pässe beinhalteten weder Visa noch Aufenthaltsgenehmigungen. Bei der Vernehmung sagten sie aus, der Schleuser habe den Eindruck erweckt, sich am Flughafen auch im nichtöffentlichen Bereich sehr gut auszukennen. Daher mutmaßen die Beamten, es könnte ein Mitarbeiter gewesen sein. Die Iraner gaben an, wegen ihres christlichen Glaubens beziehungsweise wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt und bedroht zu werden. Sie wurden dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugeführt.

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