+
Selfie mit Vogel: Der Münchner Lufthansa-Chef Thomas Winkelmann schießt in Toulouse ein Erinnerungsfoto.

Lufthansa

Im Januar starten die neuen Kraniche

  • schließen

Toulouse/München – Ein bisschen ist dieser Besuch im französischen Toulouse für Thomas Winkelmann wie Ostern und Weihnachten zusammen. Denn hier, in den Produktionshallen von Airbus nahe des Flughafens Balgnac, entsteht ein echtes Flaggschiff für München: Die neue A 350-900.

Die Rumpfteile kommen aus dem Airbus-Werk in Finkenwerder, Leitwerk und obere Flügelschalen aus Stade – zusammengebaut werden die Langstrecken-Großraumflugzeuge in Toulouse. Hersteller Airbus verspricht hohen Komfort für Passagiere, Piloten und Kabinenpersonal – ein „Flugerlebnis einer neuen Dimension“.

Und auch Winkelmann, Chef der Münchner Lufthansa, betont beim Besuch im Werk: „Wir wollen, dass sich unsere Kunden an Bord wohlfühlen und auch nach langen Flügen entspannt ankommen.“ Für diesen Komfort soll mehr Platz in der Kabine und in den Gepäckablagefächern sorgen, aber auch ergonomisch geformte Sitze und ein Lichtkonzept, das unter anderem mit einer Simulation von Sonnenauf- und -untergang den Jetlag mildern soll.

Aber auch auf die Umweltfreundlichkeit der Flugzeuge weist Winkelmann hin. Ein Viertel weniger als vergleichbare Maschinen soll die A350 verbrauchen. Der Lärmteppich soll sogar um die Hälfte schrumpfen – zum Beweis will Winkelmann die Bürgermeister der Region zum Probehören einladen. „Das ist wirklich der nächste Schritt nach vorne“, ist er sich sicher.

25 Airbusse vom Typ A 350 hat Lufthansa geordert. Die ersten zehn werden ab Januar 2017 in München stationiert – und von dort voraussichtlich nach Delhi und Boston starten.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Münchner hebt am Freitag mit der letzten Air-Berlin-Maschine ab
Das Ende von Air Berlin ist für den Münchner Michael Schmid ein Einschnitt besonderer Art: Er verliert ein Stück Familie und wird – Ehrensache – beim allerletzten Flug …
Münchner hebt am Freitag mit der letzten Air-Berlin-Maschine ab
Letzte Rettung Erdinger Moos
Nicht jedes Flugzeug, das im Erdinger Moos landet, wollte hierher. Etwa 20 Mal im Jahr steuern Piloten den Flughafen München an, wenn Passagiere auf einmal ärztliche …
Letzte Rettung Erdinger Moos
Dritte Startbahn als rote Linie
In den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU, Grünen und FDP muss die dritte Startbahn ein Thema sein. Das fordert der Freisinger Landtagsabgeordnete Benno Zierer von den …
Dritte Startbahn als rote Linie
Abgestürztes Flugzeugteil: Rätsel um fehlende Bolzen
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat ihren Bericht zum abgestürzten Tragflächenteil abgeschlossen. Er gibt Rätsel auf. 
Abgestürztes Flugzeugteil: Rätsel um fehlende Bolzen

Kommentare