Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

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Getestet haben (v.l.) Dr. Michael Kerkloh (Flughafenchef), Alexandre de Juniac (Air France) und Mattijs ten Brink (Transavia) die Plätze im Cockpit der Boeing 737-800.

Flughafen

,Jeder Bayer soll uns kennen‘

Flughafen - Die niederländische Airline Transavia will am Moos-Flughafen durchstarten. Schon nach wenigen Betriebstagen bejubeln die Manager die ersten Erfolge.

Transavia feierte gestern ein kleines Jubiläum: Eine der vier am Flughafen im Erdinger Moos stationierten Maschinen ist mit dem 10 000. Passagier an Bord abgehoben. „Eine beachtliche Zahl“, wie der Geschäftsführer von Air France/KLM, Alexandre de Juniac meinte. Beim Pressegespräch erzählte er, wie schnell sich die niederländische Tochtergesellschaft Transavia in der bayerischen Landeshauptstadt etabliert hat. „Nur sechs Tage nach dem Start haben wir schon solche Zahlen. Das ist ein Grund zum Feiern.“

Auch Transavia-Chef Mattijs ten Brink hatte eines der neuen Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 getestet und war damit in München gelandet. Ihm sei bewusst, dass sich seine Niedrigpreis-Fluglinie in Deutschland bislang keiner großen Bekanntheit erfreuen könne, das solle sich jedoch zeitnah ändern. „Mit unseren Flügen von München aus stellen wir sicher, dass wenigstens jeder aus Bayern weiß, wer wir sind. Das passiert jetzt Schritt für Schritt“, erklärte er.

Seit über 50 Jahren gibt es die niederländische Fluggesellschaft, seit 2004 ist sie eine Tochter der Air France/KLM. Deshalb habe man bislang hauptsächlich Flugzeuge von holländischem und französischem Boden aufsteigen lassen. Mit München wolle man das Angebot erweitern.

Europaweit werden jetzt insgesamt 19 Destinationen von München aus mit den weiß-grünen Boeings bedient. 105 Mal pro Woche sollen die Transavia-Maschinen auf den Startbahnen im Erdinger Moos den festen Boden verlassen.

Flughafenchef Michael Kerkloh ist optimistisch: „Ich bin davon überzeugt, dass die Chancen sehr gut sind“, sagte er. Dennoch wolle er auch künftige Probleme nicht aus den Augen verlieren. „Mit den neuen Flügen der Transavia werden viele freie Zeitfenster für Starts und Landungen geschlossen, so dass es noch schwieriger werden wird, Slots für zusätzliche Flüge zu finden“, sagte er zur Notwendigkeit einer dritten Piste. ja

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