Bombenalarm am Gymnasium Tutzing - Polizei räumt Schule

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Rund 20 verschiedene Berufe kann man bei der FMG und ihren Töchtern im Rahmen der Ausbildung oder eines dualen Studiums lernen.

Ausbildung am Flughafen München 

Wo der Karriere Flügel wachsen

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Flughafen – Wer im Herbst 2017 seine berufliche Laufbahn am Flughafen München starten möchte, sollte sich sputen: Das Bewerberportal für über 20 Ausbildungen und duale Studiengänge steht bis 15. Oktober offen. Die FMG gilt nach einer Focus-Studie als einer der besten Ausbilder bundesweit.

Die berufliche Vielfalt am Airport ist groß. Das gilt auch für die Ausbildung. In fünf Gruppen lassen sich die Lehren einteilen: IT & Technik, Einzelhandel & Logistik, Gastronomie, Kaufleute sowie Schutz & Sicherheit. Zudem bietet die FMG duale Studiengänge an – in ebenfalls fünf Richtungen: Maschinenbau & Mechatronik (Bachelor of Engineering), Luftverkehrsmanagement (Bachelor of Arts), Informatik (Bachelor of Science), Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science) und Immobilienwirtschaft (Bachelor of Arts).

Über ihr Angebot informiert die FMG unter anderem auf der Messe Berufsfit und bei der Nacht der Ausbildung, die sich im jährlichen Turnus abwechseln. Heuer findet im MAC wieder die Nacht der Ausbildung statt. Am Freitag, 7. Oktober, präsentiert sich nicht nur die FMG, sondern auch viele weitere Firmen am Campus, darunter die Lufthansa, der Zoll, die Polizei sowie Speditionen und Dienstleister. Dabei können sich die Schüler auch über Praktikumsmöglichkeiten informieren.

Theresa Fleidl, Leiterin Konzernausbildung, berichtet, dass man insgesamt 270 junge Leute ausbilde, 100 würden jedes Jahr neu eingestellt. Insgesamt zählt die FMG 8900 Mitarbeiter, der gesamte Campus mit 550 Firmen kommt auf knapp 35 000 Beschäftigte. Größter Arbeitgeber noch vor der FMG ist die Lufthansa.

Während die meisten Schüler die erste Hälfte der Sommerferien genießen, müssen sich alle Jugendlichen, die im Herbst in ihr letztes Regelschuljahr starten und danach ins Berufsleben eintreten wollen, sputen. „Wir haben unser Bewerberportal im Internet am 1. August geöffnet. Bis 15. Oktober besteht die Möglichkeit, sich auf eine unserer Lehrstellen beziehungsweise Studienplätze zu bewerben“, sagt Fleidl.

Die knapp 100 Plätze ab September sind bereits fest vergeben. Sie freut sich, „dass fast jeder zweite Azubi aus dem direkten Umland, sprich aus dem Raum Erding/Freising kommt“. Man sehe sich auch hier als „Partner der Region“.

„Wer bei der FMG anfängt, kann sich auf eine hochwertige Ausbildung freuen“, versichert sie. Vom Magazin Focus Money wurde der Flughafen in der Kategorie 4001 bis 10 000 Mitarbeiter zum „Besten Ausbildungsbetrieb Deutschlands“ gekürt. „Das freut uns enorm. Aber es bestätigt auch, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen“, gibt sich die Chefausbilderin selbstbewusst.

Dass sich die Betriebe immer schwerer tun, ausreichend qualifizierte Bewerber zu bekommen, ist auch am Moos-Airport zu beobachten. Darauf hat die FMG mit einem eigenen Bewerbungs- und Begleitverfahren reagiert. Fleidl erklärt: „Wir schauen nicht nur auf die Noten. Es ist für uns sehr wichtig, dass ein Bewerber zeigt, warum er gerade hier seine Ausbildung machen will. Er muss für seine Arbeit brennen, er muss zeigen, dass er von dem Geist des Airports angesteckt ist.“

Und wie beweist ein junger Mensch so viel Leidenschaft? Bei der FMG kann man sich nur noch übers Internet bewerben. Die erste Hürde genommen hat laut Fleidl, „wer zu unseren berufspezifischen Eignungstest eingeladen wird und hier besteht“. Etwas Besonderes sei der Bewerbertag, bei dem nicht nur Gespräche geführt würden, sondern an dem sich auch die Bewerber treffen und mit ihren Ausbildern zusammen kommen.

Wer den Zuschlag hat, wird nach der dezentralen Ausrichtung bis zum Abschluss viele Stationen kennenlernen, nicht nur den eigenen Betrieb beziehungsweise die eigene Abteilung. Sogar Aufenthalte an den internationalen Partnerflughäfen sind vorgesehen.

Die Qualität der Lehre wird durch so genannte Ausbildungs- und Lehrbeauftragte kontinuierlich gesichert. Fleidl erklärt: „Da sind eigens geschulte Mitarbeiter in allen Abteilungen, die sich um den beruflichen Nachwuchs kümmern und ihn begleiten.“ Die zentrale Konzernausbildung wisse so immer genau, wer wie gut vorankommt und wo es eventuell hakt.

Fleidl versichert, Engagement zahle sich am Airport aus: „Wer besteht, und wer bei uns bleiben will, der wird auch übernommen.“

Alle Infos

rund ums Thema Ausbildung und Bewerbung stehen im Internet unter www.munich-airport.de/ausbildung.

Von Hans Moritz

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