Afrikaner wehrt sich gegen Abschiebung

Kein Asyl: Flüchtling rastet aus

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Flughafen - Dramatische Szenen haben sich am Mittwoch am Flughafen München und auf der Wache der Bundespolizei abgespielt: Ein Afrikaner wehrte sich mit Händen und Füßen gegen seine Abschiebung.

Sein Asylantrag war abgelehnt worden. 

Christian Köglmeier, Sprecher der Bundespolizei, berichtet, dass der 28-Jährige am 22. März über Moskau eingereist sei. Bereits bei der Ankunft fiel den Beamten auf, dass der guineische Pass und das schwedische Visum gefälscht waren. Noch bei seiner Festnahme erklärte er, er sei Senegalese und beantrage Asyl . Daraufhin kam er in die Flughafenunterkunft. Das Migrations-Bundesamt lehnte den Antrag des 28-Jährigen ab und ordnete die Ausweisung an. Gegen die setzte sich der Afrikaner erst am Gate und dann auf der Wache heftig zur Wehr. Laut Köglmeier brach er in Tränen aus, brüllte herum und schlug um sich. Dabei wurde niemand verletzt. Er kam in Abschiebehaft und muss demnächst nach Moskau zurück.

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