Festnahme am Flughafen

Mit 1,8 Promille Bundespolizisten attackiert: Fast 5000 Euro Strafe

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Mit einem äußerst renitenten Passagier hatte es die Bundespolizei bereits Ende 2016 zu tun. Nun gab es ein Wiedersehen vor Gericht. Lief nicht gut für den Heißsporn vom Bosporus.

Flughafen - Auch mit 1,8 Promille darf man die Einreisekontrolle der Bundespolizei am Flughafen München ansteuern. Wenn man dabei allerdings rauschbedingt seinen Aggressionen freien Lauf lässt, ist Schluss mit lustig. Genau deswegen hat sich ein 30 Jahre alter Türke jetzt vor dem Amtsgericht Erding verantworten müssen. Zu fast 5000 Euro Geldstrafe wurde er verurteilt.

Zu dem Exzess war es Ende 2016 gekommen. Der 30-Jährige weigerte sich nach der Ankunft aus Istanbul zunächst, sich einreiserechtliche Fragen von einer Beamtin stellen zu lassen. Doch auch als ein männlicher Kollege übernahm, ließ sich der Türke nicht zur Räson bringen. Im Gegenteil: Er wurde immer aggressiver und versuchte gewaltsam, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Bundespolizisten mussten ihn schließlich fesseln.

Dennoch gelang es dem Trunkenbold, einem Beamten die Schulter auszurenken, so dass dieser im Krankenhaus behandelt werden musste.

Der betrunkene Fluggast wurde angezeigt und des Landes verwiesen. Nun gab es ein Wiedersehen vor Gericht. Und das dürfte der 30-Jährige in nicht allzu guter Erinnerung behalten, denn er wurde wegen Widerstands in Tateinheit mit Körperverletzung zu 4800 Euro Geldstrafe, ersatzweise zu 120 Tagen Haft verurteilt.

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