Junge Mutter (22) tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

Junge Mutter (22) tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

Festnahme durch das LKA

Mutmaßlicher Kriegsverbrecher am Münchner Flughafen geschnappt

Erfolg für die Fahnder vom LKA: Am Donnerstag konnte ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher festgenommen werden. 

München/Erding - Zielfahnder des Bayerischen Landeskriminalamtes nahmen am Donnerstag einen 50-jährigen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen am Flughafen fest.  

Der Festnahme lag eine aktuelle Fahndung von Interpol Sarajevo zugrunde. Dem 50-Jährigen werden von den Behörden in seinem Heimatland Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. 

Vorwürfe: Folter und Morde

Er soll während des militärischen Konfliktes in Bosnien und Herzegowina als Mitglied der Polizei in Ljubija Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begangen haben. So soll er an Folter und Tötungsdelikten beteiligt gewesen sein. 

Der Gesuchte lebte in München

Nachdem den Behörden in Bosnien Hinweise vorlagen, dass sich der Gesuchte möglicherweise in Bayern aufhalten könnte, wandten sie sich über Interpol an das Bundeskriminalamt, welches das Bayerische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München informierte. 

Die Generalstaatsanwaltschaft München beauftragte daraufhin die Zielfahndung des Bayerischen Landeskriminalamtes mit der Fahndung nach dem Gesuchten. Ermittlungen ergaben tatsächlich, dass der 50-Jährige in München lebt. Am Donnerstagmittag wurde er dann festgenommen und dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Erding vorgeführt. 

Der Festgenommene wartet jetzt in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim auf die Prüfung des Auslieferungsersuchens der bosnisch-herzegowinischen Behörden durch das Oberlandesgericht München.

Lesen Sie auch: Selbstmord im Gerichtssaal - Kriegsverbrecher nahm Zyankali

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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