+
Erstmalig soll eine Nahverkehrs-Magnetschwebetechnik in Deutschland zum Einsatz kommen.

Neue Magnetschwebebahn

Bundestag beschließt nachts einen Mini-Transrapid am Flughafen - kaum jemand bemerkt es

  • schließen
  • Lea Hampel
    schließen

Am Flughafen München werden die Transrapid-Pläne neu belebt – in kleinerem Format.

München - Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat der Bund in der Nacht auf Donnerstag vier Millionen Euro in den Etat des Verkehrsministeriums aufgenommen, um eine Magnetschwebebahn auf dem Flughafen-Areal – formal gilt das nicht als Hochgeschwindigkeits-„Transrapid“ - zu prüfen.

Bayerns Transrapid-Modell, damals zur Flughafenanbindung. 

„Die verkehrlichen Anbindungen innerhalb des Areals bedürfen einer entschiedenen Verbesserung durch ein spurengebundenes Verkehrssystem“, teilte der CDU-Abgeordnete Eckhardt Rehberg mit. Da solle eine Nahverkehrs-Magnetschwebetechnik „erstmalig in Deutschland zum Einsatz kommen“. Das Geld sei eine „ erste Tranche“. Das große Transrapid-Projekt zwischen Stadt und Flughafen war 2008 von Ministerpräsident Beckstein gestoppt worden.

Lesen Sie auch: Garchinger Studenten fordern Elon Musk zum Weltrekord-Versuch mit Superschnellzug heraus

Flughafen-Chef Michael Kerkloh sagte dem Münchner Merkur, denkbar sei eine bessere Verbindung von Terminal I, II sowie dem geplanten Firmen- und Forschungs-Campus entlang der Zentralallee. Nächster Schritt sei erst eine Vorstudie, auch sei noch kein Routenvorschlag für die Magnetschwebebahn bekannt.

ham/cd

China testet schon:

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schleuser muss ins Gefängnis
Das Amtsgericht Erding hat einen Schleuser aus Sri Lanka zu 15 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die Bundespolizei am Flughafen dem …
Schleuser muss ins Gefängnis
Eine halbe Apotheke in 17 Taschen
Da staunten die Zöllner nicht schlecht, als am 17. Oktober vergangenen Jahres ein Nigerianer mit 17 Taschen durch die Kontrollstelle marschierte. Jetzt gab es ein …
Eine halbe Apotheke in 17 Taschen
Wut und Hass auf die Freien Wähler
Der Zorn auf die Freien Wähler ist nach dem Startbahn-Moratorium im Koalitionsvertrag bei der Mehrheit der Startbahngegner groß. Sehr groß. Der, der das am Donnerstag …
Wut und Hass auf die Freien Wähler
Flughafen München: Mann rast mit Auto in Sicherheitsbereich - er ist nicht vernehmungsfähig
Sicherheitsalarm am Flughafen München: Ein Mann hat am Dienstag mit seinem Auto erst eine Schranke und dann ein Metalltor durchbrochen. Der Täter ist nicht …
Flughafen München: Mann rast mit Auto in Sicherheitsbereich - er ist nicht vernehmungsfähig

Kommentare