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Über der Gemeinde Berglern wurde eine Drohne gesichtet, die zwei Flugzeugen gefährlich nahe kam.

In der Anflugschneise des Münchner Flughafens

Schon wieder: Drohne kommt zwei Flugzeugen bedrohlich nahe

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München – Schon wieder ist eine Drohne einem Passagier-Flugzeug bedrohlich nahe gekommen. Diesmal meldeten gleich zwei Flugzeuge beim Anflug auf den Münchner Flughafen einen entsprechenden Zwischenfall.

Wenige Tage, nachdem über Schwabhausen (Kreis Dachau) eine Drohne einem Lufthansa-Airbus bedrohlich nahe gekommen ist, haben am Samstag gleich zwei Piloten über dem Erdinger Moos ein solches unbemanntes Flugobjekt in unmittelbarer Nähe zu ihren Flugzeugen gesichtet.

Die Drohne wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Ingolstadt in der östlichen Anflugschneise des Münchner Flughafens über Berglern (Kreis Erding) gesichtet.

Zwischen 10.55 und 11.15 Uhr meldeten die Kapitäne die Zwischenfälle in der Luft. In einem Fall schätzte der Pilot den Abstand des Fluggeräts recht nahe ein, nur etwa 30 bis 50 Meter von der linken Flügelspitze entfernt. Der Zweite sprach von etwa 150 Metern. Es soll sich um ein weißes und rundes Flugobjekt gehandelt haben.

Nach bislang unbestätigten Informationen unserer Zeitung handelte es sich in einem Fall um eine Passagiermaschine der Lufthansa, die in Luxemburg gestartet war, im anderen um ein Passagierflugzeug der Air Malta auf dem Weg von der Mittelmeerinsel nach München.

Zu der unheimlichen Begegnung wenige Sekunden vor der Landung kam es in rund 1000 Metern über dem Boden. Nach Angaben von Präsidiumssprecher Jürgen Weigert waren die Insassen und die Crews zu keiner Zeit in akuter Gefahr. „Dennoch besteht der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr“, so Weigert. Deswegen habe die Kripo Erding in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen aufgenommen.

Wer am Samstag oder zu einem anderen Zeitpunkt im Bereich Berglern beziehungsweise im nördlichen Landkreis jemand beobachtet hat, der eine Drohne in den Himmel geschickt hat, soll sich unter Tel. (0 81 22) 96 80 an die Kripo wenden.

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