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Im Anflug aufs Erdinger Moos befindet sich die A 380 der Lufthansa. Ab 25. März geht es mit fünf Maschinen nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Derzeit wird der Flughafen für den Riesenvogel ertüchtigt.

Premiere am 25. März 

Lufthansa und Flughafen rüsten sich für den Riesen-Kranich

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In gut zwei Wochen ist es soweit: Die Lufthansa stationiert mit der Airbus A 380 das größte Passagierflugzeug der Welt am Flughafen München.

Flughafen – In gut zwei Wochen ist es soweit: Die Lufthansa stationiert mit der Airbus A 380 das größte Passagierflugzeug der Welt am Flughafen München. Ab dem 25. März startet der Doppelstöcker der Lüfte vom Erdinger Moos aus nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Insgesamt fünf dieser Maschinen verlegt Deutschlands größte Airline von Frankfurt ans Drehkreuz des Südens.

Seit Monaten sind Lufthansa und Flughafen München Gesellschaft (FMG) mit den Vorbereitungen beschäftigt. Um den Fluggästen einen schnelleren Zugang zur Sicherheitskontrolle zu ermöglichen und weitere Gates für die Abfertigung des Riesen-Airbus einzurichten, wird die Infrastruktur im Terminal 2 und dem Satellitengebäude des Airports angepasst.

„Gemeinsam werden wir die Wartezeiten an der Fluggastkontrolle reduzieren und überdies auch in zusätzliche Fluggastbrücken investieren“, betonen der Münchner Lufthansa-Statthalter Wilken Bormann und FMG-Chef Michael Kerkloh übereinstimmend.

Die A 380 kann bereits heute an einer Flugzeugabstellposition am Terminal 2 und einer weiteren Parkposition am Satellitengebäude abgefertigt werden. Den Gästen werden dafür im Terminal 2 die Gates H 47 und H 48 und im Satelliten die Gates L 11 und L 13 zur Verfügung stehen. Momentan werden zwei weitere Abstellpositionen am Satellitengebäude mit einer zusätzlichen dritten Fluggastbrücke für den direkten Zugang zum Oberdeck nachgerüstet. Die hier parkenden Flugzeuge sind über die Gates L 24/26 und L 28/30 zu erreichen.

Um Passagieren die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu verkürzen, werden ihnen nach Angaben von Bormann und Kerkloh bis zum Herbst 2018 vier weitere Kontrollspuren zur Verfügung stehen. „In der Zwischenzeit können die Gäste zu Spitzenzeiten eine zusätzliche Kontrollschleuse im Norden des Terminals 2 nutzen. Zudem wird Passagieren mit Beginn des Sommerflugplans durch ein sogenanntes Lining das Anstellen übersichtlicher gemacht“, so ein Flughafensprecher. Alle Fluggäste werden dabei über die vorgegebene Wegeführung zur Passagierkontrolle gelotst. Eine automatische Bordkartenkontrolle soll die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen verkürzen. 

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