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Besuch aus dem Landtag (v.l.): Wolfgang Bremberger, Florian Cako, Florian Herrmann und Christoph Friedrich.

Rettungswesen

Malteser suchen neue Heimat

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Der Malteser Hilfsdienst muss dringend in nicht nur geeignetere, sondern auch langfristig nutzbare Räume umziehen. 

Flughafen – Alles andere als ideal sind die Bedingungen, unter denen der Malteser Hilfsdienst auf dem Flughafen-Campus seine Hilfstätigkeit ausübt. Die Wache muss dringend in nicht nur geeignetere, sondern auch langfristig nutzbare Räume umziehen. Derzeit befindet sich die Wache in einem Container auf der Einrichtungsfläche einer Baustelle. Wachleiter Wolfgang Bremberger und sein Stellvertreter Florian Cako weisen auf die vielen widrigen Bedingungen dieses Standorts hin.

Da ist zum einen der Taxispeicher. Bis zu 300 Taxis sind hier werktags abgestellt. Die räumliche Enge führt oftmals zu Behinderungen bei der Ausfahrt der Rettungsfahrzeuge zu Einsätzen und bei der Rückkehr zur Wache. In der Auseinandersetzung um die Freihaltung der Zu- und Abfahrtswege sei es sogar schon zu Angriffen auf seine Mitarbeiter gekommen, berichtete Bremberger.

Die aktuelle Unterbringung ist eine Übergangslösung bis höchstens Ende 2020. Dann, so eine Vorgabe des Landratsamts Freising und des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Erding, müsse die Rettungswache wieder näher an dem früheren, zentraleren Standort in der Nordallee untergebracht werden. „Dafür benötigen wird ein 1000 Quadratmeter großes Grundstück mit guter Infrastruktur und geeigneten Zufahrtswegen“, sagte Bremberger. Außerdem pochen die Malteser auf eine ausreichend große und frostsichere Fahrzeughalle, „die derzeit leider auch nicht vorhanden ist“, bedauerte der Wachleiter.

Ihre Sorgen und Nöte haben sie jetzt dem Freisinger Landtagsabgeordneten und Innenpolitiker Florian Herrmann vorgetragen. Eingeladen worden war der CSU-Politiker, der sogar schon als künftiger Innenminister unter Ministerpräsident Markus Söder gehandelt wird, vom Landes- und Diözesangeschäftsführer der Malteser, Christoph Friedrich, und Wachleiter Bremberger. Herrmann sicherte zu, sich für die Belange der Hilfsorganisation einzusetzen.

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