Indische Familie am Münchner Flughafen aufgegriffen

Schleuser muss ins Gefängnis

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Das Amtsgericht Erding hat einen Schleuser aus Sri Lanka zu 15 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die Bundespolizei am Flughafen dem 30-Jährigen das Handwerk gelegt.

Flughafen - Es handelt sich um einen in Frankreich anerkannten Asylbewerber, der sich laut Bundespolizei wohl als „Europa-Entsandter“ einer indischen Schleuserorganisation ein Zubrot verdient hat. Die Staatsanwaltschaft warf dem 30 Jährigen vor, im Juli vorigen Jahres versucht zu haben, eine indische Familie über München nach Kanada zu einschmuggeln. Die vier Personen im Alter von zwei, acht und 32 Jahren wurden bei der Passkontrolle mit komplett gefälschten Papierne erwischt – Pässe, Visa und Grenzkontrollstempel.

Seit Juli 2016 hatte die Familie als Flüchtlinge in Deutschland gelebt. Nach der Ablehnung begab sie sich in illegale Hände. Der Schleuser kam in U-Haft und wurde jetzt verurteilt.

Rubriklistenbild: © Alexandra Stolze

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