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Bei der Passkontrolle gehen viele Ganoven ins Netz.

Viele Einsätze für die Bundespolizei am Flughafen

Fürs Fliegen zu betrunken

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Flughafen - Sechs Haftbefehle, ein renitenter Flughafenbesucher und Gewalt gegen Beamte – der Bundespolizei blieb in den vergangenen Tagen nichts erspart. Dennoch spricht Christian Köglmeier vom „ganz normalen Alltag“.

Um ein Haar im Gefängnis gelandet wäre eine Türkin (53), weil sie eine Geldstrafe wegen unerlaubten Aufenthalts nicht bezahlt hatte. Nun zückte sie ihren Geldbeutel, und konnte den Flieger gerade noch rechtzeitig besteigen.

Nicht fliegen, sondern pöbeln wollte ein Bulgare (29) am S-Bahnhof im MAC. Als die Streife dazu kam, bekam auch sie Unflätiges zu hören. Er kam wieder auf freien Fuß.

Dies blieb einem Türken (54) bei der Ausreise nach Istanbul verwehrt. Drei Haftbefehle waren offen. Nur zwei konnte er durch Barzahlung neutralisieren. Für den dritten reichte das Geld nicht. Nun geht’s für drei Monate hinter Gitter.

Wegen 52 Euro in Haft – dieses Wagnis war eine Bulgarin eingegangen, die bei der Ausreise gestoppt wurde. Die 42-Jährige hatte beharrlich einen Bußgeldbescheid wegen eines Verkehrsdelikts ignoriert. Nun zahlte sie und konnte heimfliegen. Aus Bulgarien stammt auch ein 35-Jähriger, der bei der Einreise aufflog – wegen eines Haftbefehls. Er war wegen Körperverletzung verurteilt worden, hatte die Geldstrafe aber nur häppchenweise bezahlt. Die noch offenen 2200 Euro konnte er nicht begleichen. So kam er direkt in die Justizvollzugsanstalt.

Schließlich hatte es die Bundespolizei noch mit einem Trunkenbold zu tun, der seinen Flug nach Breslau buchstäblich versoff. Wegen seiner Alkoholisierung verweigerte ihm die Crew den Mitflug. Daher versuchte er es mit Gewalt gegen das Personal und später die Polizisten. Starke Muskeln der Beamten und Handschellen brachten ihn schließlich zur Räson.

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