Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter verhaftet

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Tausende Kilometer für den guten Zweck: Andreas Stanglmaier, Peter Eicher, Gerhard Untergehrer, Anton Schleibinger, Friedrich Dobmeyer und Dominik Benz (v. l.) nehmen seit Sonntag an der wohltätigen Allgäu-Orient-Rallye teil.

Wohltätigkeitsrallye Allgäu-Orient

Mit alten Kisten bis nach Jordanien

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Mehrere tausend Kilometer nur auf Nebenstrecken, keine Hotels, kein Navi – und das in schon recht betagten Autos. Sechs Flughafen-Mitarbeiter nehmen all das für den guten Zweck auf sich. Sie starten bei der Allgäu-Orient-Rallye.

Flughafen – Auf der Seitenscheibe eines schon ziemlich klapprigen VW Passat steht das Motto: „Freiheit ist grenzenlos, egal ob am Boden oder in der Luft.“ Anton Schleibinger, Peter Eicher, Friedrich Dobmeyer, Gerhard Untergehrer, Dominik Benz und Andreas Stanglmaier bilden das Team MUC25. Während ihre Kollegen kommende Woche den Flughafen-Geburtstag feiern, nehmen die Sechs Kurs auf Amman in Jordanien.

Freiheitsdrang mag ein Motiv sein für den gewiss nicht komfortablen Trip. Doch im Vordergrund steht der Wunsch zu helfen. Denn bei der Allgäu-Orient-Rallye handelt es sich um eine Charity-Veranstaltung, die es seit elf Jahren gibt und an der seither über 6000 Fahrer teilgenommen haben. Team MUC25 hat sich vor dem Start am Sonntag in Oberstaufen um Sponsoren bemüht. Der Flughafen ist einer davon. Unterstützt wird unter anderem die Dream Foundation, die weltweit gegen Hunger und für medizinische Versorgung in verarmten Ländern eintritt.

Zu den Regeln gehört auch, dass die Fahrzeuge der Teilnehmer am Zielort verbleiben müssen, damit sie fortan von Einheimischen gefahren werden können. Zugelassen sind übrigens nur Autos, die mindestens 20 Jahre alt oder weniger als 1111,11 Euro gekostet haben. Auch der Gewinn wird gespendet: Die Rallye-Sieger werden mit einem Kamel belohnt. Das bleibt jedoch im Zielland, wo es zum Beispiel zu einer Familie kommt, der das Nutztier das Überleben sichert.

Das Airport-Team hat keine Wellness-Tage vor sich, und das liegt nicht nur an den Klapperkisten, mit denen es bis nach Amman in Jordanien geht. Wie lange der Trip ist, weiß derzeit noch niemand. In jedem Fall sind es ein paar tausend Kilometer, erst Ende Mai werden die FMG-Piloten wieder zu Hause erwartet. Die Route müssen die Teilnehmer selbst bestimmen. Klar ist nur: Erlaubt sind nur Nebenstrecken, ein Navi ist hingegen tabu. Weiter sieht das Reglement vor: Geschlafen wird im Auto. Einziger Komfort: die Fähre von der Türkei nach Israel.

Das Team MUC25 will über den Balkan, durch die Türkei und quer durch Israel Kurs aufs Rote Meer nehmen. Voriges Jahr endete die Rallye aus Sicherheitsgründen bereits in der Türkei. Heuer müssen die Fahrer einen Bogen um Syrien nehmen.

Und was motiviert die Truppe? „Wir wollen neue Wege gehen. Wir wollen eine Herausforderung annehmen und ein Abenteuer erleben“, schildert Peter Eicher. Das Flughafen-Motto passe auch zur Rallye: „Verbindung leben“, so Eicher.

Tour-Tagebuch

Das Team MUC25 kann via Internet auf dem Weg nach Jordanien verfolgt werden: auf der Facebook-Seite Team MUC25.

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