Was dahinter steckte

Zwei Polizeieinsätze legen S-Bahn zum Flughafen stundenlang lahm

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Am Dienstagmorgen kam der S-Bahn-Verkehr zum Flughafen über mehrere Stunden zum Erliegen. Grund waren zwei Polizeieinsätze - nach zwei Anrufen aus dem Flughafengebäude.

Flughafen - Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte auf Anfrage des Erdinger Anzeigers, dass eine noch unbekannte männliche Person erst gegen 6 und danach noch einmal gegen 7.30 Uhr angekündigt hatte, sich das Leben zu nehmen. „Wir haben daraufhin den Zugverkehr im Bereich des Bahnhofs Flughafen sofort einstellen lassen und mit der Suche nach dem Mann begonnen.“ Die S-Bahnen verkehrten nur bis zum Besucherpark und drehten dort um.

„Wir haben niemanden gefunden“, so die Sprecherin. Gegen 9 Uhr sei der S-Bahn-Betrieb wieder aufgenommen worden. Am Vormittag fahren die Züge aber nach wie vor nur auf Sicht. Die Bundespolizei nahm die Ankündigung auch deswegen ernst, weil der Anruf vom Flughafen kam. Ob es sich um einen Angestellten, einen Reisenden oder einen Besucher handelt, ist nicht zu sagen.

Berichterstattung bei Selbstmord 

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/

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