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Stolze Jubilare: (v. l.) Schützenmeister Wolfgang Hutter, sein Stellvertreter Klaus Grabenweger, die Fahnenabordnung mit Toni Stippler, Manfred Karl und Gregor Bracher sowie Schatzmeisterin Manuela Bauer.

Jubiläum

150-Jähriges: Freisinger Schützengesellschaft lässt es krachen

Freising - Sie gehören zu den ältesten Vereinen der Stadt: Am Wochenende feierten die Zimmerstutzen-Schützen ihr 150-jähriges Bestehen – mit allem Drum und Dran.

Was macht ein Schützenverein, wenn er seinen 150. Geburtstag feiert? Genau, er lässt es richtig krachen. Die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft (ZSG) Neustift tat das am Samstag freilich nur im übertragenen Sinn – ohne Böllerschüsse oder sonstige lauten Nebengeräusche. Da wurde lieber ein Wortgottesdienst unter freiem Himmel auf der Anlage der königlich-privilegierten Feuerschützen gefeiert. Diakon Burkart segnete dabei die Fahnenbänder und anschließend ging’s nach dem Lied vom guten Kameraden, angeführt von der Kapelle Kaiser und begleitet von befreundeten Schützengilden, ins Schützenheim der Feuerschützen.

Hier herrschte gleich eifriges Stühlerücken, damit die beste Position fürs Weißwurst-Essen eingenommen werden konnte. Fesche Schützendirndl servierten der Bayern liebstes Frühstück, ehe der Chef der ZSG, Wolfgang Hutter, zu einer Dankesrede an die Mitglieder anhob. Viele hätten angepackt, um das Jubiläum zu einem Erfolg werden zu lassen. Namentlich erwähnte er Manuela Bauer, die sich derart engagiert habe, als handle es sich um die „Vorbereitung der eigenen Hochzeit“.

Zu einem richtigen Jubiläum gehören natürlich auch Ehrengäste: Die Zimmerstutzenschützen schmückten sich mit Bürgermeisterin Eva Bönig, dem Ehrengauschützenmeister Hans Mock, der Gaudamensportleiterin Christine Eller und dem 2. Gauschützenmeister Franz Siebler. Und weil Gäste bekanntlich Geschenke mitbringen, hatte Eva Bönig einen „kleinen Scheck“ und warme Worte dabei. Sie freue sich, bei einem der ältesten Freisinger Vereine zu Gast zu sein. Für die Stadtgemeinschaft sei eine funktionierende Vereinsstruktur, in die die ZSG eingebunden sei, sehr wichtig.

Franz Siebler war ebenfalls nicht mit leeren Händen gekommen und überreichte Hutter die Ehrenscheibe des Schützengaus Freising, auf der alle 60 im Sportschützengau organisierten Gesellschaften aufgeführt sind. Dazu gab es die Medaille des Deutschen und des Bayerischen Sportschützenbundes. Die zahlreichen Gäste gingen auch nicht leer aus. Für sie gab es Kaffee und Kuchen und von der Kapelle Kaiser die Hitparade der besten Schützenmärsche.

Heinz Mettig

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