Johannes Huber will die Politik ändern.

Was wir schon immer von den Bundestagskandidaten wissen wollten

20 Fragen an Bundestagskandidat Johannes Huber (AfD)

Die Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising/ Pfaffenhofen haben ein Ziel: Sie wollen nach Berlin. Das FT stellt Ihnen, liebe Leser, nach und nach die Kandidaten vor. Dazu hat die Heimatzeitung den Politikern, die in den Bundestag wollen, 20 Fragen gestellt.

-Was wollten Sie als Kind eigentlich werden. Bundestagsabgeordneter?

Zuerst wollte ich Basketballspieler werden, mein Idol als Kind war nämlich Michael Jordan. In der 4. Klasse wurde ich dann zum 1. Klassensprecher gewählt und lernte zum ersten Mal, Verantwortung zu übernehmen.

-Waren Sie ein guter Schüler?

Ehrlich gesagt war ich in der Uni besser als in der Schule. Dort wurde ich wohl als sehr kommunikativ aufgefasst. Eine Lehrerin sagte einmal, ich sei ein guter Schüler, aber ein noch besserer Ratscher.

-Welche war Ihre erste Schallplatte/CD?

Genau weiß ich das nicht mehr, aber mir fallen die Prinzen ein.

-Spielen Sie selbst ein Instrument?

In der Schule lernten wir Flöte spielen. Bei mir zu Hause steht auch eine Gitarre, aber derzeit tanze ich eher zu bayerischen Klängen beim Volkstanz.

-Wer/was war Ihre erste große Liebe?

Im Kindergarten habe ich mich gut mit einem Mädchen verstanden. Sie muss aber dann vor der Schule weggezogen sein. Heute bin ich aber glücklich in einer Beziehung.

-Wer war in Ihrer Kindheit Ihr Held oder Vorbild?

Mein Vater, der mich vom Kindergarten mit dem Traktor abgeholt hat. Das war schon cool. Später habe ich dann Nelson Mandela bewundert für seinen Kampf gegen die Unterdrückung in der politischen Opposition und für die Unabhängigkeit seines Landes.

-Ihr Lebensmotto?

Ändere nicht deine Meinung, sondern ändere die Politik.

-Was lieben Sie am Landkreis Freising am meisten?

Die Vielfalt der Natur im Landkreis. Von den Hopfengärten in der Hallertau bis zu den vielen Naherholungsgebieten an den Baggerseen oder an den Flüssen. Aber auch die vielen und schönen Biergärten.

-Was stört Sie am Landkreis?

Am Landkreis nichts. Aber wenn eine Partei wie die Grünen Veranstaltungen von anderen Parteien verhindern wollen oder wenn die SPD auf den Arbeitgeber einwirkt, sodass Rainer Forster am Ende seinen Job verloren hat, dann stört mich das.

-Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

Die Getriebenen von Robin Alexander. Das Buch handelt von den Monaten der Merkel’schen Grenzöffnung, in deren Folge über 1 Million Migranten nach Deutschland strömten.

-Welches Auto fahren Sie? Und wann kaufen Sie sich ein Elektro-Auto?

Einen Citroen. Ein Elektro-Auto werde ich mir erst kaufen, wenn es tatsächlich günstiger ist als eines mit Verbrennungsmotor, der übrigens Anfang des 20. Jahrhunderts technisch den Elektro-Motor abgelöst hat. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Autos flächendeckend und zuverlässig aufgeladen werden können.

-Haben Sie eine heimliche Leidenschaft?

Obwohl man es mir vielleicht nicht ansieht, habe ich eine große Leidenschaft für Süßigkeiten. Da kann ich mir auch manchmal eine Tafel Schokolade spät Abends nicht verkneifen.

-Ihr Lieblingsverein ist natürlich. . .

. . . der TSV Nandlstadt, wo mein Bruder und meine Neffen Fußball spielen. Über allem steht aber die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

-Wo würden Sie am liebsten leben (abgesehen vom Landkreis Freising/Pfaffenhofen)?

In der Schweiz. Volksdemokratie, Entlastung der Bürger von der überbordenden Steuerlast, viele unterschiedliche Regionen, aber jede ist stolz auf ihre eigene Identität und ihren eigenen Dialekt.

-Was ist Ihr Lieblingsurlaubsland?

Als ich mit einem Freund aus England eine Europareise mit dem Auto gemacht habe, ist uns im Vergleich der vielen schönen Orte klar geworden, dass der Gardasee in Italien paradiesisch ist.

-Was ist Ihre größte Stärke?

Ich werde als forschender, neugieriger Geist bezeichnet. Und wenn ich dann von einer Sache überzeugt bin, dann kann ich sehr ausdauernd sein.

-Und Ihre deutlichste Schwäche?

Dass ich nur zwei Hände habe. Besonders im Wahlkampf wäre es wohl gut, bei den vielfältigen Aufgaben zwei Hände mehr zu haben.

-Können Sie Schafkopfen oder wenigstens Watten?

Ja, bei beidem könnte ich mitspielen, übrigens auch beim Pokern.

-Treiben Sie Sport - und wenn ja, welchen?

Leider komme ich gerade nicht mehr so häufig wie vor dem Wahlkampf zum Laufen und Schwimmen. Beides mache ich aber sehr gerne.

-Was ist Ihr Lieblingsessen?

Käsespätzle mit gemischtem Salat. Dazu eine Johannisbeerschorle. Und als Nachspeise kann ich Kuchen von meiner Schwester empfehlen.

Gestatten, Johannes Huber

Geboren bin ich am 12. Januar 1987 in Moosburg und aufgewachsen auf dem Bauernhof meiner Eltern in Nandlstadt. In einer Familie mit sechs Geschwistern lernt man schnell Teamfähigkeit, aber auch Durchsetzungsvermögen. Persönlich bin ich in einer Beziehung, ledig und habe keine Kinder. Aktuell bin ich seit April 2016 Finanzbuchhalter in einem mittelständischen Unternehmen im Landkreis Freising. Davor war ich seit meinem Studienabschluss der Diplom-Soziologie an der Katholischen-Universität Eichstätt-Ingolstadt im März 2011 zuerst im Personalwesen tätig und bin später als Projektcontroller ins Finanzwesen gewechselt. Arbeitgeber während und nach dem Studium waren ein Automobilunternehmen und ein Reiseunternehmen in München sowie eine Vertriebsgesellschaft im Landkreis Freising. Politisch habe ich mich infolge der Euro-Krise seit 2010 in einer Bürgerinitiative der Krisenvorsorge engagiert. Für den Wahlkampf der AfD zur Europawahl 2014 bin ich Mitglied geworden, um für die Alternative gegen die permanenten Banken-Rettungen politisch aktiv zu werden. Von August 2015 bis Februar 2016 war ich Mitglied im Kreisvorstand der AfD Oberbayern Nord. Nach der Teilung des Kreisverbands bin ich seit Februar 2016 stellvertretender Kreisvorsitzender der AfD Freising-Pfaffenhofen. Im Februar 2017 wurde ich zum Direktkandidat der AfD für den Bundestagswahlkreis 214 gewählt und die Mitglieder der AfD Bayern haben mich im Mai 2017 auf Platz 13 der Liste für die Bundestagswahl gewählt.

Meine politischen Ziele im Bundestag

Mein wichtigstes politisches Ziel sind bundesweite Volksabstimmungen. Denn bei Richtungsfragen müssen – entgegen der aktuellen Politik der Bundesregierung – alle Bürger befragt werden. Das schreibt der Artikel 20 GG sogar vor, demnach alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht in Wahlen und Abstimmungen. Nachdem wir in Deutschland seit 1949 bereits ohne Änderung des Grundgesetzes ein Wahlgesetz bekommen haben, brauchen wir hier endlich auch ein Abstimmungsgesetz für bundesweite Volksabstimmungen. Um im Sinne der direkten Demokratie zusätzlich die Parlamentarier besser kontrollieren und disziplinieren zu können, den Bürgerwillen umzusetzen, müssen vom Parlament beschlossene Gesetze auch geändert oder abgelehnt werden können. Wir müssen die Sicherheit in unserem Land wieder zurückzugewinnen. Denn dass in der Bundesrepublik innerhalb eines Jahres im Ranking der sichersten Reiseländer von Platz 20 auf Platz 51 abgestürzt ist, und es sogar Terroranschläge gab, zeigt, dass der Rechtsstaat stark gelitten hat. Dazu müssen wir nicht nur die Polizei personell und materiell stärken, sondern auch die Ursache, die großteils islamische Masseneinwanderung, benennen und stoppen. So leben in Deutschland über 500 000 abgelehnte Asylbewerber sowie Unzählige, deren Identität nie festgestellt wurde und die auch keine Aufenthaltsgenehmigung haben. Diese Menschen, die oftmals nichts mehr zu verlieren haben, müssen umgehend in ihre Herkunftsländer zurückgebracht werden. Weitere Ziele sind die sofortige Aufhebung der Haftung deutscher Steuerzahler für global agierende Banken, eine Mehrwertsteuer-Senkung um sieben Prozent, der Erhalt des Bargeldes als persönliche Freiheit gegenüber einer totalen Überwachung infolge eines ausschließlich elektronischen Zahlungsverkehrs, eine „Willkommenskultur“ für Kinder und der Stop von Auslandseinsätzen deutscher Streitkräfte für fremde Interessen.

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