Hält es mit Cicero: Das Lebensmotto von Thomas Neudert lautet: „Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen.“

Was wir schon immer von den Bundestagskandidaten wissen wollten: Thomas Neudert (FDP)

20 Fragen an Bundestagskandidat Thomas Neudert (FDP)

Die Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising/Pfaffenhofen haben ein Ziel: Sie wollen nach Berlin. Das FT stellt Ihnen, liebe Leser, nach und nach die Kandidaten vor. Dazu hat die Heimatzeitung den Politikern, die in den Bundestag wollen, 20 Fragen gestellt.

-Was wollten Sie als Kind eigentlich werden? Bundestagsabgeordneter?

Eigentlich wollte ich Arzt werden, bis ich mit 18 erstmals in einer Notaufnahme war . . .

-Waren Sie ein guter Schüler?

Ja, zum Leidwesen meiner Kinder. Wir machen immer Zeugnisvergleich.

-Welche war Ihre erste Schallplatte/CD?

Es war eine Schallplatte. Müsste Queen gewesen sein.

-Spielen Sie selbst ein Instrument?

Nein, leider nicht. Ich bin nie über Fußball hinausgekommen. Dafür dürfen meine Kinder muszieren, und die haben sogar Talent.

-Wer war Ihre erste große Liebe?

Irgendein Mädchen im Kindergarten.

-Wer war in Ihrer Kindheit Ihr Held oder Vorbild?

Peter Lustig: In einem Wohnwagen leben und lauter coole Sachen machen.

-Ihr Lebensmotto?

Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen (Cicero).

-Was lieben Sie am Landkreis Freising am meisten?

Die Nähe zu München und doch sein ländlicher Charakter mit seiner landschaftlichen Schönheit.

-Was stört Sie am Landkreis?

Hohe Mieten und Immobilienpreise sowie das Verkehrsaufkommen.

-Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

„Der Fluch der bösen Tat“ von Peter Scholl-Latour.

-Welches Auto fahren Sie? Und wann kaufen Sie sich ein Elektro-Auto?

Ich fahre einen 2er BMW. Ein E-Auto kaufe ich in anderthalb Jahren, wenn mein Leasingvertrag ausläuft. Ich hatte es schon beim letzten Mal stark erwogen.

-Haben Sie eine heimliche Leidenschaft?

Ja.

-Ihr Lieblingsverein ist natürlich . . .?

Der BC Uttenhofen (da spiele ich Fußball), der TSV Wolnzach (da spielen meine Kinder) und der FC Ingolstadt (da haben wir Dauerkarten).

-Wo würden Sie am Liebsten leben (abgesehen vom Landkreis Freising/Pfaffenhofen)?

Der Fairness halber muss man hier auch Schrobenhausen außen vorlassen, gehört schließlich auch zum Wahlkreis. Am Liebsten würde ich am Meer leben, und zwar vorzugsweise an der US-Ostküste oder an der Ostsee.

-Was ist Ihr Lieblingsurlaubsland?

Auch wenn das meine Familie nicht gerne hört: Deutschland.

-Was ist Ihre größte Stärke?

Ausgeglichenheit und Vertrauenswürdigkeit.

-Und Ihre deutlichste Schwäche?

Ich neige zur Unpünktlichkeit.

-Können Sie Schafkopfen oder wenigstens Watten?

Schafkopfen, sowohl mit kurzen (meiner Oberpfälzer Heimat geschuldeten) als auch langen Karten.

-Treiben Sie Sport, und wenn ja, welchen?

Fußball, Schwimmen, Radfahren und im Winter am Liebsten Langlaufen.

-Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ich bin der bayerischen und italienischen Küche verfallen. Deshalb als Ausgleich auch die vielen Aufzählungen unter Frage 19.

Gestatten, Thomas Neudert

Thomas Neudert ist 41 Jahre alt und wurde in Tirschenreuth in der Oberpfalz geboren. Mit seiner Frau und zwei Kindern wohnt er in Wolnzach. Nach seinem Abitur 1996 absolvierte er seinen Wehrdienst in Straubing, ehe er an der Universität in Regensburg seinen Diplom-Kaufmann machte. 1998/99 war er als Austauschstudent in Birmingham (England) unterwegs. Das Studium der Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht absolvierte er von 2005 bis 2013 an der Fernuniversität Hagen. Beruflich ist er seit 2001 für Krones tätig, aktuell arbeitet er dort als Senior Controller. Seine politische Karriere startete Thomas Neudert bei der CSU. Dort ist er allerdings 2011 wieder ausgetreten. Nach einer politischen Schaffenspause trat er 2014 in die FDP Wolnzach ein, wo er gleich für den Marktrat und Kreistag kandidierte und Schriftführer im Ortsverband wurde. Seit 2016 ist er Kreisvorsitzender der FDP Pfaffenhofen. Privat spielt er gerne Fußball, geht Langlaufen oder fährt Rad. Außerdem verbringt er gerne Zeit mit seiner Familie und beschäftigt sich mit der Neueren Geschichte. Er ist Mitglied in diversen, vor allem gemeinnützigen Vereinen und engagiert sich als Elternbeirat im Hallertau-Gymnasium.

Meine politischen Ziele im Bundestag

Ich will Bundestagskandidat für alle Bürger sein. Zudem werde ich mich nicht in Berlin oder meinem Wahlbüro verschanzen. Ich will in einem festen Turnus alle Gemeinden des Stimmkreises besuchen und Sprechstunden vor Ort für die Bürger einrichten, um alle Wünsche aufzunehmen. Ich werde mich nicht scheuen, direkt auf Mitbürger zuzugehen. Konkret habe ich vor, mich für günstigeres Wohnen durch Senkung der Grunderwerbssteuer einzusetzen und für eine langfristige Sicherung unserer Sozialsysteme (zum Beispiel durch einen Stopp der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten). Die Korrektur der Energiewende liegt außerdem im Fokus. Speichersysteme sollen stärker gefördert, der Strompreis durch eine verringerte Stromsteuer gesenkt werden, um Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. Unser Wohlstand gründet auf dem Wohl Europas: Darum möchte ich Großbritannien auch die Tür für eine Rückkehr in die EU offen lassen. Zum Thema Sicherheitspolitik wünsche ich mir eine Stärkung der Bundeswehr durch besseres Material sowie ein striktes Einwanderungsgesetz. Entwicklungshilfe soll zielgerichteter für die Interessen Deutschlands eingesetzt werden. In Sachen Verkehr möchte ich die Anbindung mit Bus und Bahn verbessern. Außerdem liegt mir der Lärmschutz an der A 9 am Herzen.

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